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Es  war  nun  ein  erstes  Erfordernis,  den  Charter  zu
erweitern,  d  .  h.  das  Privileg  des  ausschliesslichen  Handels ­
  auch  für  die  Gebiete  zu  erlangen,  die  nicht  unter
dem  Namen  „Rupertsland”  zusammengefasst  wurden,  sondern ­
  im  allgemeinen  das  „North-West-  oder  Indianerterritorium”
  Messen.
Das  Königliche  Privileg  wurde  denn  auch  für  21  Jahre ­
  erlangt,  und  es  sei  hier  gleich  vorweggenommen,  dass
es  vor  dem  Verlauf  dieser  Zeit,  1838  noch  einmal  auf
21  Jahre  erneuert  wurde.
Dann  galt  es,  der  neuen  Konkurrenz  zu  begegnen,  im
Nordwesten  den  Russen,  im  Südwesten  den  Amerikanern.
Es  gelang  dem  energischen  Eingreifen  Simpsons  zwischen
diesen  beiden  Gegnern  das  Gebiet  vom  Skeena-  bis  zum
Columbiariver  zu  behaupten.  Hier,  in  dem  westlichen  Teil
des  Landes,  in  den  Rocky  Mountains  und  an  der  Meeresküste, ­
  blühte  der  Handel  besonders  auf.  1835  besass  die
Company  auf  dem  Stillen  Ozean  fünf  Schiffe,  und  Fort
Vauoouver  war  von  grossen  Farmen  mit  reichen  Rinderund ­
  Pferdeherden  umgeben.
Es  ist  keine  Frage,  dass  das  tatkräftige  Eingreifen  der
Hudsonsbay-Company  Grossbritannien  den  Besitz  von  Britisch ­
  Columbia  gerettet  hat,  und  damit  die  Verbindung
zwischen  dem  Atlantischen  und  Grossen  Ozean.
Die  Vereinigten  Staaten  hätten  gar  zu  gern  sich  weiter ­
  an  der  Küste  ausgebreitet  und  betrachteten  die  Fortschritte ­
  der  Engländer  mit  missgünstigen  Blicken.  Sie
beanspruchten  mindestens  noch  den  Oregondistrikt,  aber
die  Company  wehrte  sich  dagegen,  da  sie  diesen  Gebietsteil ­
  zuerst  durchstreift  und  ausgenutzt  hatte.
Die  „boundary  question”  (Grenzfrage)  war  nun  durch
verschiedene  Jahrzehnte  der  Gegenstand  mehrfacher  Beratungen ­
  und  Kongresse.  Auch  der  Redriverdistrikt  -  wurde
zum  Teil  von  den  Amerikanern  beansprucht.  1783  war