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frage  lange  Zeit  hin.  Erst  1857  wurde  eine  Kommission
ernannt,  die  sich  über  die  Ansprüche  schlüssig  werden
sollte,  und  erst  1869  war  die  Arbeit  dieser  Kommission
henedet  und  die  Entschädigungssumme  von  650000  Dollar
festgesetzt,  die  Amerika  an  die  Company  bezahlte.
Der  Oregonvertrag  sollte  aber  noch  andere  weittragende
Folgen  haben.  Er  leitete  eine  neue  Zeit  ein,  denn  sobald ­
  das  Land  an  die  Vereinigten  Staaten  gefallen  war,
wurde  es  von  Einwandrern,  besonders  von  Goldsuchern
überschwemmt,  und  nun  ergab  sich  die  drohende  Frage:
Sollten  Britisch-Columbia  und  Vancouver  nicht  ebensogut
zu  besiedeln  sein  ?
Die  Company  war  sich  der  nahenden  Gefahr  wohl  bewusst, ­
  aber  sie  wusste  ihr  zu  begegnen,  denn  sie  bot  dem
Kolonialminister  Grey  an,  sie  wolle  selbst  die  Kolonisation ­
  aller  der  Gebiete  übernehmen,  die  in  Amerika
der  Krone  gehörten,  wenn  man  ihr  den  Auftrag  dazu  gäbe.
Dieser  Vorschlag  machte  noch  einmal  wieder  alle  Neider ­
  und  Gegner  in  England  wach.  Die  Company  wurde
zwar  aufs  beste  unterstützt  von  Lord  Eigin,  dem  Governor-General ­
  von  Canada,  der  ihr  das  beste  Zeugnis
ausstellte,  sodass  Grey  erklärte,  nach  allen  seinen  Nachforschungen ­
  halte  er  die  Gesellschaft  für  durchaus  fähig,
die  Kolonisation  auszuführen,  aber  sie  hatte  auch  mächtige ­
  Gegner.  Der  bedeutendste  Wortführer  der  Gegenpartei ­
  war  Gladstone.  Ihm  widmete  Fitzgerald  daher  auch
sein  Werk:  „An  examination  of  the  Charter  and  proceedings
  of  the  Hudson’s  Bay  Company,”  das  ein  Jahr  später
(1849)  herauskam.
Der  Verfasser  greift  in  seinem  Buche  die  Company
in  folgenden  Punkten  an:  Zuerst  sucht  er  die  völlige
Ungültigkeit  des  Charter  darzulegen  und  zu  beweisen,
dass  das  Privileg  des  Bodenbesitzes  von  Rupertsland  auf
einer  ganz  fingierten  rechtlosen  Grundlage  beruhe,  eben-