119

forschte  die  südlichen  Küsten  des  Golfes.  Im  Frühjahr
1847  brach  er  von  neuem  von  Fort  Hope  auf,  dass  er  an
der  Rupulsbay  errichtet  hatte  und  erforschte  die  letzten ­
  noch  (unbekannten  Strecken  der  arktischen  Küste.
Im  Anfang  der  fünfziger  Jahre  beteiligte  er  sich  an
der  Aufsuchung  Franklins.  Er  durchsuchte  1851  Wollaston-
  und  Victorialand,  1854  entdeckte  er  an  der  Pellybay
  Spuren  der  Franklinschen  Expedition,  und  am  Grossen ­
  Fischfluss,  wo  er  auf  die  Aussagen  von  Eskimos
hin  nachforschte,  fand  er  die  ersten  sichern  Beweise  vom
Tode  des  Nordpolfahrers  und  seiner  Gefährten;  er  verdiente ­
  sich  dadurch  die  10000  Pf.  die  auf  die  erste  sichere
Nachricht  vom  Schicksal  der  Expedition  ausgesetzt  waren.
In  den  vierziger  Jahren  war  auch  der  Yukondistrikt  von
Leuten  der  Company  erforscht  worden. 65 )  1840  wurde
Robert  Campbell  den  Liardriver  aufwärts  geschickt,
um  hier  womöglich  einen  Fluss  ausfindig  zu  machen,
der  nach  Westen  in  den  Ozean  münde.  Er  entdeckte  und
benannte  den  Francis-  und  Finlayson-Lake.  Dann  ging
er  über  zum  Pellyriver,  dem  er  den  Namen  gab.  1843
entdeckte  er  den  von  ihm  benannten  Lewesriver,  und
1847  wurde  am  Zusammenfluss  der  beiden  Ströme  Fort-Selkirk
  erbaut.  Inzwischen  hatte  James  Bell  den  Porcupinefluss
  gefunden  und  erforscht;  1847  kam  er  zum  Yukon
und  erbaute  hier  Fort  Yukon.  Campbell  fuhr  den  Pellyriver ­
  abwärts  bis  zum  Hauptstrom,  andere  folgten,  und
man  fand  den  Tananariver,  ehe  die  Russen  dazu  kamen,
diese  .Gebiete  zu  erforschen.  Erst  1867  zeigte  es  sich,
dass  Fort  Yukon  auf  russischem  Gebiet  liege,  die  Company ­
  musste  also  den  Platz  verlassen.  In  den  Jahren
1838/39  durchkreuzte  der  eiste  weisse  Mann,  ein  Offizier ­
  der  Hudsonsbaygesellschaft,  M’  Lean,  Labrador  von
der  Ungawabay  aus  bis  zur  Hamilton-Einfahrt.

65 )  Pawson  S.  571,