VII

V.  Ein  Kompromiss  zwischen  Zeit-und  Werklohnbemessung:  das
Zeitlohnprämiensystem
Das  Wesen  der  neuartigen  Zeitlohnprämiensysteme.  —  System
Halsey.  —  System  Rowan.  —  Erfolge  der  Betriebsverwaltungen
mit  den  Systemen.  —  Beurteilung  der  Systeme  seitens  der
Unternehmer  und  Gründe  der  starken  Verbreitung  in  England
und  den  Vereinigten  Staaten.  —  Beurteilung  seitens  deutscher
Betriebsleiter.
VI.  Kritik  der  Lohnkürzungen,  insbesondere  des  Zeitprämiensystems ­

Die  Stellung  der  Sozialisten  zum  Werklohn.  —  Sidney  Webb
und  Bernstein  über  Werklohn  und  Prämiensystem.  —  Die
Einwände  insbesondere  gegen  das  Prämiensystem  und  Voraussetzungen ­
  der  Zulässigkeit  desselben.  —  Kritik:  Wesen
des  Zeitprämiensystems  eine  Zeitlohnbemessung.  —  Sein  Grundfehler: ­
  Abnehmen  des  auf  die  Produkteinheit  entfallenden
Lohnbetrages  mit  wachsender  Arbeitsintensität.  —  Unternehmerstandpunkt ­
  dazu.  —■  Wirkungen  dieser  Lohnkürzung  I.  Warenverbilligung, ­
  2.  Erhöhung  des  Arbeitgebereinkommens.  —
Das  Lohnproblem  ein  Produktionsproblem  in  anderem  Sinne
als  bisher.  —  Schlussfolgerungen  für  die  Politik  der  Lohnbemessungsmethoden. ­

VII.  Zur  Stabilisierung  gemeinwirtschaftlicher  Arbeitsverhältnisse
1.  Theoretisches  zum  Grundgedanken  des  Stab
  i  li  s  i  e  r  un  gs  pr  o  b  1  e  m  e  s
Die  Gemeinwirtschaften  als  Arbeitgeber.  —  Veränderungen  in
der  Grundlage  des  Arbeitsverhältnisses.  —  Abnahme  der
Uebervorteilung  des  Arbeitenden.  —  Existenzsicherung,  Kontinuität ­
  des  Arbeitsverhältnisses,  Entwicklung  des  Arbeitseinkommens: ­
  wirtschaftlich  gerechtfertigte  Aufgaben  der  arbeitgebenden ­
  Gemeinwirtschaften.  —  Das  Arbeitsverhältnis  der
Gemein  wirtschaften  als  Beruf:  rechtsphilosophische  Begründung ­
  der  Stabilisierung  (Steinbach).
2.  Bedenken  gegen  die  Stabilisierung  .  .  .  .
Allgemeine  Widerstände  gegen  die  Stabilisierung  bei  den  Gemeinwirtschaftsverwaltungen. ­
  —  Die  speziellen  Bedenken  (Argumente ­
  der  badischen  Staatsbahnverwaltung).  —  Widerlelegung
  dieser  Argumente.  —  Insbesondere  die  Gefahr  einer
Abnahme  der  Produktivität.  Die  Wirkungen  der  Stabilisierung ­
  in  den  österreichischen  Staatseisenbahnwerkstätten.  —
Die  Bedenken  der  Arbeiterschaft  gegen  die  Stabilisierung;
ihre  Würdigung.
3.  Spezielle  Aufgaben  der  Lohnbemessungsmethode ­
  beim  stabilisierten  Arbeitsverhältnis
Notwendigkeit  einer  Kautel  gegen  Pflichtvernachlässigung  des
Arbeiters.  —  Diskretionäre  Befehlgebung  und  disziplinäre
Entlassung.—Verschiedenartigkeit  der  Sicherung  der  Pflicht-Seite


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