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als  Erfolge  der  Betriebsverwaltungen  darstellen
wurde  schon  von  Bernstein  hingewiesen 1 ).  Es  Hessen  sich  seinen
Ziffernbeispielen  noch  eine  Reihe  anderer,  neueren  Datums  an  die
Seite  stellen.  So  erklärte  Roman,  dass  für  seinen  Betrieb  an  den
Arbeitszeiten  im  Durchschnitte  aller  Arbeiten  der  vier  Jahre  1899
bis  1902  gegenüber  den  früheren  Zeiten  Ersparungen  um  20,  beziehungsweise ­
  23,  31  und  schliesslich  37  Proz.  erzielt  worden  seien.
Ein  nach  Halsey'schein  System  entlohnender  Betrieb  hat  bei  Zeitersparnissen ­
  zwischen  23  und  43  Proz.  12—25  Proz.  an  den  Lohnausgaben ­
  erspart,  wobei  die  durchschnittlichen  Tagesverdienste
um  18—29  Proz.  gestiegen  seien.  In  einem  besonderen  Falle  sind
bei  Verminderung  der  Arbeitszeit  um  49  Proz.,  30,4  Proz.  des
bisherigen  Lohnaufwandes  erspart  worden,  während  die  Produktionsmengen ­
  in  der  Zeiteinheit  um  104  Proz.  gestiegen  sind.  Für
einen  anderen  Fall  ist  nachgewiesen  worden,  dass  bei  Arbeiten
mit  einer  Gesamtgrundzeit  von  1770  Stunden  29,2  Proz.  der  Zeit
und  für  den  Arbeitgeber  an  Lohn  von  den  ursprünglich  mit  650  $
veranschlagten  Kosten  96,94  $  (=  14,6  Proz.)  erspart  wurde,  d.  h.

des  Engländers  Isaac  Ross  und  jenes  des  Ingenieurs  Schiller  (vgl.  Zeitschr.  d.  Ver.
deutsch.  Ing.,  Bd.  47,  S.  1209),  die  beide  das  Rowansche  System  von  dem  Gesichtspunkte ­
  aus  bekämpfen,  dass  bei  demselben  der  Prämiensatz  von  einem  gewissen  Maximum ­
  an  falle;  vielmehr  müsse,  so  meinen  sie,  die  Prämie  von  dort  ab  erst  recht
steigen,  weil  dann  in  der  Regel  erst  die  geistige  Kapazität  einsetze,  durch  die
eine  weitere  Erhöhung  der  Produktivität  bewirkt  wird,  und  weil  die  Wirksamkeit  dieses
Elementes  gefördert  zu  werden  verdiene.  Eine  besonders  fühlbare  Schwäche  der  Systeme ­
  Halsey,  Rowan  etc.  decken  die  Genannten,  insbesondere  auch  Schiller,  auf:
die  Prämienhöhe  ist  abhängig  von  dem  Grundlohnsatz,  und  dies  führt  zu  der  Ungerechtigkeit, ­
  dass  bei  gleicher  Grundzeit  der  Arbeiter  mit  niedrigerem  Stundenlohn  eine
grössere  Zeitersparnis  erreichen  müsse,  um  eine  bestimmte  Prämie  zu  erreichen  ,  als
der  Arbeiter  mit  höherem  Grundlohnsatz.  Hievon  ausgehend  fordern  sie  eine  Abstufung ­
  der  Grundzeiten  für  die  verschiedenen  Arbeiter,  so  dass  z.  B.  dem  Arbeiter  mit
20  Pfennig  Stundenlohn  eine  Grundzeit  von  8,  dem  mit  30  Pfennig  eine  solche  von  6,
dem  mit  40  Pfennig  eine  Grundzeit  von  4Stunden  eingeräumt  werde.  Es  müsse  also  ein  Einheitskostenbetrag ­
  ermittelt  werden,  und  von  diesem  ausgehend  müssten  die  Grundzeiten
nach  Massgabe  der  Höhe  des  Lohnsatzes  abgestuft  werden  ,  so  dass  u.  a.  erreicht
wird,  dass  bei  verschiedenen  Lohnsätzen,  aber  gleicher  Herstellungszeit  die  Stundenverdienste ­
  annähernd  gleich  werden.  In  den  Snow  Steam  Pump  Works  bei  Buffalo
N.-Y.  ist  eine  gleitende  Skala  für  die  Prämien  eingeführt,  in  der  der  dem  Arbeiter
zu  vergütende  Satz  für  die  ersparte  Arbeitszeit  von  seinem  Stundenlohn  abhängig  ist.
Sieben  Klassen  von  Arbeitern  sind  unterschieden,  und  innerhalb  jeder  Klasse  erhält
derjenige,  der  den  geringsten  Lohnsatz  hat,  den  grösseren  Prämienanteil  (Z.  d.  V.  d.
Ing.  47.  Bd.  S.  1133).
1)  a.  a.  O.  S.  322,  326  ff.,  331.