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Gesagte  verzichtet  werden.  Eine  Sicherung  der  Kontinuität  des
Arbeitsverhältnisses  zu  geben,  wie  die  öffentlichen  Gemeinwesen
dies  können,  vermag  der  private  Unternehmer  eben  nicht.
Ad  2.  Dass  kommunale  Unternehmungen  nicht  mit  der
»unmittelbaren  Erzeugung  von  Werten«  beschäftigt  seien,  trifft
vielfach,  aber  durchaus  nicht  so  uneingeschränkt  zu,  wie  dies  behauptet ­
  wird.  Die  Gewinnung  von  Heiz-  und  Leuchtgas  zur  Abgabe ­
  an  die  Bewohner  einer  Stadt  gegen  bestimmte  Preise,  die
Herstellung  elektrischer  Kraft  u.  s.  w.  sind  mindestens  ebenso  als
»Werte«,  die  erzeugt  werden  müssen,  zu  betrachten  wie  die  Ausstattung ­
  einer  Lokomotive  mit  neuen  Kesseln,  Feuerbüchsen,  Reparaturen ­
  an  Langkesseln,  Erneuerung  von  irgend  welchen  Wänden ­
  (Tür-,  Gabel-,  Seitenwänden),  Ersetzung  von  Dampfcylindern,
Anstücken  von  Siederöhren  u.  s.  f.,  welche  all  die  Leistungen  sein
mögen,  die  für  die  Staatseisenbahn  Werkstätten  ausgewiesen  werden. ­
  Jedenfalls  ist  es  aber  völlig  unzutreffend,  wenn  behauptet
wird,  es  sei  das  möglich  höchste  Mass  der  Leistung  des  einzelnen
in  den  kommunalen  Betrieben  von  vornherein  leichter  zu  beurteilen ­
  als  z.  B.  bei  Bedienung  irgend  einer  Maschine  oder  bei  der
Herstellung  von  z.  B.  6000—8000  Siederöhren,  wie  sie  der  Verwaltungsbericht ­
  der  badischen  Staatseisenbahnen  einmal  ausweist.
Man  denke  doch  nur  z.  B.  an  die  Bedienung  der  Oefen  in  den
Gaswerken,  an  die  Leistung  der  Feuerhausarbeiter.  Ob  für  den
einzelnen  Arbeiter  20  oder  40  Minuten  Pause  zwischen  dem  Nachfüllen ­
  der  Kohlenöfen  abfallen,  ist  Sache  der  Betriebsleitung;
meiner  Beobachtung  nach  bestehen  hierin  sehr  erhebliche  Unterschiede ­
  zwischen  den  verschiedenen  städtischen  Gaswerken,  die
schon  durch  Verschiedenheit  der  Ofensysteme  verursacht  werden;
niemand  wird  behaupten  können,  dass  das  »möglich  höchste  Leistungsmass«
  dabei  für  die  Lohnbestimmung  von  Bedeutung  sei.
Auch  ist  es  unzutreffend,  dass  in  den  kommunalen  Betrieben  die
Arbeiten  wesentlich  durch  die  Maschinen  vollführt  werden,  dass
also  gewissermassen  die  Maschinenleistung  auch  das  Arbeitstempo ­
  bestimme.  Unter  den  stabilisierten  Arbeitern  städtischer
Verwaltungszweige  sind  genug  zu  finden,  die  mit  Maschinen
gar  nichts  zu  tun  haben,  deren  Arbeitsintensität  ganz  ebenso  unkontrolliert ­
  ist  wie  die  von  Arbeitern  in  den  Bahnwerkstätten.  Schmiede,
Schlosser,  Monteure  sind  im  Aussendienste  jedes  Gaswerks,  Wasserwerks ­
  und  jeder  elektrischen  Kraftzentrale  erforderliche  Arbeitskräfte. ­
  Aber  daneben  auch  für  den  Innendienst  eben  solche  Pro-