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Anhang  III.
Zur  Erläuterung  der  Zeitlohnprämiensysteme.
Zwei  Arten  der  Prämienberechnung  sind  auseinanderzuhalten,
entweder  wird  zum  Stundenlohn  für  die  wirklich  gebrauchte  Zeit
eine  gleichbleibende  Quote  von  dem  ersparten  Zeitlohn
oder  eine  variable  Quote  zugeschlagen.  Das  erstere  ist  beim
System  Halsey,  Weir  und  Taylor  der  Fall,  das  letztere  beim  System ­
  Rozvan,  sie  beträgt  hier  t/T,  nimmt  also  mit  abnehmendem ­
  t  ab.

Ist  T  =  Grundzeit  (allowed  time)
t  =  gebrauchte  Zeit  (i.  d.  R.  Stundenzahl) ­

1  =  Stundenlohnsalz
q  =  die  konstante  Quote
L  =  Gesamtlohn  für  die  Arbeit

dann  ist  für  das  System
Halsey:  L  =  tl-f  (T  -  t)  1.  q  ;  q  =  y
Rowan:  L  =  tl  (  I  -f-  f  t )  weil  q  =

Bei  gegebener  Grundzeit  T  =  io  Stunden  für  eine  Arbeit
und  Stundenlohn  1  =  0,30  Mark  erhält  man  für  die  stündlichen
Lohnverdienste  daher  folgende  Ziffern:

bei  Arbeitsdauer  (t)

Zeitlohn

Werklohn
i  n

Halsey
Mark

Rowan

10  Stunden  (Grundzeit)

0,30

o,3o

0,30

0,3°

9

»

0,30

o,333

0,311

0,33

8  »

»

o,3°

o,375

0,325

0,36

5

0,30

0,60

0,40

0,45

4

*

0,30

o,75

0,45

0,48

2  »

*

0,3°

1,50

0,70

o,54

Die  Verdienste  steigen  also  ausser  beim  Zeitlohnsystem  durchweg, ­
  aber  in  sehr  verschiedenem  Ausmasse,  wie  dies  die  Kurven
des  nachstehenden  Diagrammes  I  erkennen  lassen.