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nicht  als  erwiesen  angenommen  werden.  Gegenüber  dieser  ablehnenden ­
  Haltung  der  badischen  Staatsbahnverwaltung  liegt  es
übrigens  nahe,  auf  die  bezüglichen  Verhältnisse  in  den  badischen
Eisenbahnwerkstätten  das  Augenmerk  zu  richten.  Da  ergibt  sich,
dass  in  den  Hauptwerkstätten  einer  Lohnsteigerung  von  1894  auf
1902  um  30  Proz.  eine  Steigerung  des  Materialverbrauches  um  nur
15  Proz.  zur  Seite  steht.  Berücksichtigt  man  die  Niedrigkeit  der
Materialpreise  1902  und  stellt  man  die  fünfjährigen  Durchschnitte
von  1893—1897  denen  von  1898—1902  für  die  gesamten  Werkstätten ­
  (Haupt-  und  Betriebswerkstätten)  gegenüber,  so  ergeben
sich  folgende  Resultate  :
1893/97  1898/1902
Durchschnitts-Arbeiterstand:  2422  Arbeiter  3145  Arbeiter
Durchschnittsmaterialaufwand  :  1,782  Mill.  M.  1,981  Mill.  M.
Die  Arbeiterzahl  ist  also  relativ  mehr  als  dreimal  so  stark
gewachsen  als  der  Materialaufwand  1  Auch  der  Lohnaufwand
erfuhr  in  den  Durchschnitten  der  beiden  fünfjährigen  Perioden
von  2408  auf  3176  Millionen  Mark  eine  Steigerung  um  fast  32  Proz.
In  der  ersten  Periode  entfallen  auf  einen  Arbeiter  735,8  Mark,  in
der  zweiten  nur  noch  629,8  Mark  Materialaufwand.  All  dies  ohne
Stabilisierung!

Steigerung
in  Prozenten
35,3
11,2