1) Köhler, Kat. 144. 2) Entw. Bd. V. 175 3) 1. c. 189. — i6 — einer gewissen Kohlenmasse gleichsam weniger konzentriert als das einer stationären Anlage. Dementsprechend ist auch der wirtschaftliche Erfolg. Die Loko motivförderung eignet sich für kleinere Fördermengen, besonders bei den geschilderten schwierigen Streckenverhältnissen. Hier ist sie eine wahlverwandte Kapitalkonzentration, für die im übri gen das bei der mechanischen Streckenförderung Gesagte in Be tracht kommt. Wir haben von der Grubenförderung noch b. die Bremsberg- und Bremsschachtförderung kurz zu betrachten. Was ist ein Bremsberg? »Unter Bremsberg versteht man eine schiefe Ebene, auf welcher die Förderung an einem Seile oder einer Kette herabgelassen und die leere Last mit Hilfe des Herabgleitungstriebes entweder direkt oder durch ein Gegen gewicht aufwärts gezogen wird« 1 ). Bei steilem Einfallen werden diese Bremsberge zu Bremsschächten. In Westfalen 2 ) findet bei flachem Flötzfallen (bis zu 30 0 ) die Förderung fast durchweg vermittelst Wagen- oder Laufbrem sen auf 2 Geleisen statt, bei stärkerem Flötzfallen jedoch mit unterlaufendem Gegengewichte im eintriimmigen Bremsberge. Die Wagen laufen dann nicht mehr direkt auf der Bahn, sondern sie befinden sich auf Gestellen, auf die sie neben- oder hintereinander geschoben werden. Dies tut der Schlepper. Damit der Betrieb gut funktioniert wird durch Signalvorrichtungen der verschieden sten Art zwischen diesem und dem Bremser die Verständigung ermöglicht. In den Bremsbergen findet (z. B. im Ruhrgebiete) auch Förderung mit Seil ohne Ende statt. Es ermöglicht dies einen kontinuierlichen Betrieb, sodass die Leistung eine ausser ordentlich hohe ist 3 ). Was die Förderung in den Bremsschächten anlangt, so ist sie der Schachtförderung ähnlich, sie ist aber einfacher als diese. II. Die Schachtförderung. Ehe wir die hierbei wirkenden Gesetzmässigkeiten formulie ren können, müssen wir einige Details besprechen. Zuerst die Seile, an denen die Fördergefässe hängen. Sie