21 7.eil reden können. Das mir bekannte Beispiel 1 ) hat die Förder kosten von io Schächten von 8 staatlichen Steinkohlengruben bei Saarbrücken untersucht. Ich trenne gleich, um manche Er scheinung augenscheinlicher zu machen, nach der Anzahl der Wagen, die sich auf dem Förderkorbe befinden. Es betrugen in Pf. pro t.: Maschinenwartung Kesselwartung und Rep., einschl. und Rep., ein- Löhne der An schläger und Signal Summe der Förder kosten Grube Teufe Material u. Unter- schliessl. Ma- Seile haltung terial u. Kessel- der Schachtleitung kohle m geber 2 Wagen auf dem Korbe König 122 1,8 6,2 0,2 3>° 11,2 Burbachstollen 176 2,8 7,0 4,9 5> i) 2 19,9 Gerhard 2 39 3.0 8,2 2,3 3,6 Von-der-Heydt 258 4,4 6,6 1,8 4,2 17,0 Gerhard 283 2.3 8,6 1,3 3,3 15,5 4 Wagen auf dem Korbe Dechen 130 1,1 5,i 0,5 1,7 s,4 Heinitz 190 1,8 11,4 0,7 3,2 17,1 Heinitz 190 1,8 14,3 o,7 3,2 20,0 Dud weder 285 1.9 13,3 1,2 5,3 21,7 6 Wagen auf dem Korbe Camphausen 496 3,5 19,5 7,2 4,4 34,6 Formell ist zu diesen Zahlen zu bemerken, dass es sehr schwer ist, den Anteil eines Betriebsteiles, der mit anderen ver knüpft ist, zahlenmässig festzustellen. Aus diesem Grunde ist besonders der Posten für Kesselwartung und Kohle vorsichtig aufzunehmen. Bei Betrachtung der einzelnen Posten zeigt sich, dass die Kosten für Maschinenwartung nicht so sehr von der Tiefe, als vielmehr von der Masse der Kohle, auf die sich der Kosten anteil verteilt, abhängig sind: da ein Arbeiter ebenso sehr eine Maschine für ioo t Förderung wie eine für iooo t Förderung zu warten vermag, so wird der Kosteneinheitssatz pro Kohlentonne bei zunehmender Menge geringer. Anders ist es mit den Kosten für Kessel Wartung und dem dazu gehörigen Posten Ma terial und Kohle: hier wiederholt sich nicht fortwährend etwas, sondern es muss bei mehr Krafterfordernis mehr Stoff um gesetzt werden, d. h. die Kosten wachsen mit der Menge und i) Nasse, Der technische Betrieb der kgl. Steinkohlengruben bei Saarbrücken. Preuss. Zeitschr. 1885. 213.