6i 1900 jedoch 60 Mill. t. Sie ist also um das 40 fache gestiegen. Die Zahl der betriebenen Bergwerke fiel in dieser Zeit von 198 auf 172. Seit 1900 ist sie noch weiter gefallen. Zu den 172 be triebenen Bergwerken gehörten 225 selbständige Förderanlagen. »Jede einzelne Anlage leistet demnach heute unter schwierigeren Verhältnissen im Durchschnitt 30—40mal so viel, wie ein Berg werk im Jahre 1850«. Die Zechen mit höchster Förderung 1 ) waren 1850: Gewalt mit 35 709 t 1900: Zollverein » 1 752 946 » 1903: Deutscher Kaiser » 1 689077 » Im Jahre 1900 leistete allein die Förderanlage Prosper II 969 120 t. Die sich in solchen Zahlen zeigende technische Betriebskon zentration hat nun ihrerseits wieder verschiedene Erscheinungen gezeitigt. Einmal erscheint der Anteil, den die einzelnen juristischen Formationen an der Förderung im rheinisch-westfälischen Bezirke haben, infolge der zu jener Betriebskonzentration nötigen Kapital konzentration verändert; wie folgende Tabelle zeigt, waren näm lich im rheinisch-westfälischen Bezirke beteiligt 1 2 ) mit 1850 1903 1. Die Aktien-Gesellschaften : t % t % a) Bergbau-Aktien-Ges. b) Akt.Ges., die ausser Berg bau noch andere wichtige Unternehmungen (Hütten 2 387 0,12 3° ”4 593 46,03 etc.) betrieben — — 10424 783 15,93 2. Krupp, Essen (1900) 3. die Firmen Stumm und de — — ( 1 579 220) ( 2,63) Wendel — — 299 353 0,46 4. der Preuss. Bergfiskus — — 3*7 °43 0,48 5. die Mansfeldische Gewerksch. 6. die Gewerkschaften (ohne Mansfeldische) und sonstige 394 905 0,60 Eigentümer 1 958 454 99,88 23 882775 36,50 Sa. 1 960 841 IOO 65 433 452 IOO Wir sehen, wie 1850 fast allein die juristische Betriebsform der Gewerkschaft bestand. Mit der zunehmenden Konzentration der Kapitalien ward es jedoch immer schwieriger, die grossen 1) Entw. Bd. X. 1. 58. 2) Entw. Bd. X. 1. 279.