68 sehen Arbeiten einschl. io Pf. für Oel in der Schicht. Vgl. der Steinkohlenbergbau des preuss. Staates in der Umgebung von Saarbrücken VI. Teil 154. 155. Berlin 1904. Springer. 29) Reiner Schichtverdienst auf die Arbeiter ohne Werksbeamte, Pferdeknechte und Hafenabeiter. ungefähr auf gleicher Höhe bis 1888/9 mit 5,46 M.*). 1889/90 und 1890/1 (vgl. Tabelle) steigen die Selbstkosten sehr, sie er reichen 1891/2 die Höhe von 8,39 M., dann aber fallen sie auf 6,85 M. (1896/7), um allmählich auf 8,34 M. (1901/2) zu steigen. Die Löhne, die, wie die Jahre 1898/9—1902/3 der Tabelle zeigen (wir werden es später noch weiter sehen) einen wichtigen Teil der Selbstkosten ausmachen, zeigen eine verhältnismässig ruhige Entwicklung. Der Schichtverdienst pro Kopf steigt bis 1874 auf 3,58 M., er fällt bis 1879 auf 2,99 M., um (mit Aus nahme der Jahre 1884/5 bis 1886/7) allmählich stetig auf 4,36 M. 1891/2 zu steigen. Dann fällt er bis 1894/5 auf 3,68 M., um aber mals bis 1900 auf 4,06 M. zu steigen. Darauf sinkt er wieder. Wir sehen also, dass in den Jahren 1869 bis 1902/3 im Jahre ' 1891/2 mit 4,36 M. pro Schicht der höchste Lohn erreicht wurde. Ganz anders entwickeln sich die Preise (d. h. hier die Durch schnittserlöse pro t verkaufter Kohlen). Sie steigen von 7,77 M. im Jahre 1869 auf die enorme Höhe von 16,84 M. im J. 1873. Dann fallen sie bis 1879/80 auf 7,27 M.; sie betragen 1883/4 7,61 M. und sinken bis 1887/8 auf 7,13 M., halten sich also in dieser Zeit ziemlich stabil. Dann jedoch steigen sie rapide bis 10,91 M. im J. 1890/1 , um bis 1894/5 auf 8,8t M. zu fallen. Darauf beginnt ein erst langsames, dann schnelles Steigen auf 12,47 M. 1901/2. 1902/3 beträgt der Preis 11,54 M. — Es ist von Interesse, diesen 3 Kurven die des »re chnu n g s m ässig en Ueberschusses der Förderung« entgegenzustellen. Dieser wird jedoch bis 1891/2 nur in absoluter Höhe angegeben, lässt also gerade das für uns Wichtige, den Gewinn pro t, nicht erkennen; denn dieser kann ja sinken und jener trotzdem z. B. infolge vergrösserter För derung steigen. Bis 1891/2 verweise ich also auf die in dieser Hinsicht vielfach belehrenden Bemerkungen, die sich unter der Tabelle befinden, die auch wichtige Einflüsse auf die absolute Höhe der Selbstkosten bereits andeuten mögen. Seit 1892/3 werden jedoch auch die relativen Selbstkosten, also die pro t, angegeben; 1) Seit 1887/8 werden Selbstkosten angegeben, in die sonderbarerweise »Land ankäufe« und »Betriebsanlagen« eingerechnet sind. Dies erschwert natürlich — von der nicht einwandfreien Berechnung abgesehen — den Vergleich sehr.