76 1) Vgl. Entw. X. 1. 270. Es betrug somit die Summe des Gesamtkapitals 1873 290,4 Mill. M. = 23,79 M. pro t Förderung 1890 537,8 » » = 18,14 » » » » Absolut ist es stetig gestiegen, relativ hat der Satz unregel mässig abgenommen. Auf Grund des unten x ) zitierten Quellenmaterials habe ich mir für 1900, jedoch nur für die reinen Werke in Form von Ak tiengesellschaften das Aktienkapital pro t errechnet. Es beträgt 9,7 M. für sie, also für 46% der Förderung Rheinland-Westfalens. Rechnet man die Anleihen und Hypotheken hinzu, so ist der Betrag 12,0 M. pro t. Die sich in diesen Zahlen ausdrückende Tendenz dürfte so zu erklären sein: Einmal zeigen die Wellenberge — das Aktienkapital pro t in Kurvenform gezeichnet gedacht — die Zeiten an, in denen das Aktienkapital pro t hoch ist: Es sind Zeiten, in denen viele aus irgend welchen Gründen »unproduktive« Anlagen vorhanden sind, oder viele wenig fördernde, technisch vielleicht oben drein weniger vollkommene Werke betrieben werden. Dagegen müssen sich Wellentäler zeigen, wenn alle Betriebe nicht bloss fördern, sondern möglichst intensiv fördern. Zum andern: wenn sich aus den mitgeteilten Zahlen auf eine im grossen Durchschnitt fallende Tendenz des pro t aufgewendeten Aktienkapitals schliessen lässt, so zeigt sich hierin ein Weichen der Einflüsse, die, wie eben erwähnt, die Wellenlinie in die Höhe treiben. Es überwiegen wenige viel fördernde Werke, die infolge technischer Fortschritte das im Aktienkapital investierte Anlagekapital einer grösseren Förderung gegenüber stellen können. Wenn sie auch (z. B. wenn sie es in Hausse tun) sich die nötigen Materialien nicht billiger zu verschaffen brauchen können, so ha ben sie doch die dauernde Existenz. Da man nun nicht von einem Schachte aus das ganze Ruhrbecken abbauen kann, so setzt die Technik des Bergbaubetriebes jeweils die Grenze, unter die das pro t aufgewendete Kapital nicht sinken kann: sie ist da, wo jeweils die Leistungsfähigkeit einer bestimmten Kapitalkonzen tration in sich selbst die Grenze hat, oder wo die Leistungsmög lichkeit aufhört: sei es infolge natürlicher oder wirtschaftlicher Erschöpfung der Kohlenvorräte. Damit läuft das Problem, die