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selbe  und  das  scheint  mir  nur  der  Vorläufer  einer  allgemeinen
Bewegung  der  Schullehrer  in  dieser  Kichtung  zu  sein.  Der  gute
Einfluss,  den  dieses  Band  des  arbeitenden  Volkes  mit  den  Lehrern
ihrer  Kinder  ausüben  wird,  ist  kaum  yorauszuahnen.
Die  arbeitenden  Frauen  des  Landes  beginnen  anzuerkennen,
dass  die  Gewerkschaften  immer  für  gleiche  Bezahlung  der  gleichen
Leistung  eingetreten  sind  und  alles  taten,  was  in  ihrer  Kraft
stand,  der  Sache  der  Frauen  zu  dienen,  und  in  naher  Zukunft  wird
durch  die  geschlossene  Organisierung  der  Frauen  die  Arbeiterbewegung ­
  bedeutend  gekräftigt  werden.
Fast  noch  wichtiger  als  die  für  die  Frauen  erreichten  Erfolge ­
  ist  die  Arbeit,  die  die  Gewerkschaften  den  arbeitenden
Kindern  widmeten.  Seit  der  Entstehung  der  Fabriken  sind
Kinder  zu  Tausenden  in  sie  hineingezwungen  worden  und  bei
ihrer  Flinkheit,  Gelehrsamkeit  und  der  Machtlosigkeit,  einem  auf  sie
ausgeübten  Druck  Widerstand  zu  leisten,  haben  sie  mit  ihren
niedrigen  Löhnen  die  Männer  vom  Platze  verdrängt.  Ebenso  sind
auf  den  Anthrazitzechen  Tausende  von  Knaben  in  den  Brechern
beschäftigt.  Es  ist  schwer,  die  vielgerühmte  Humanität  und
Einsicht  unseres  Zeitalters  mit  der  Beschäftigung  von  Kindern
in  grossem  Masstabe  zu  vereinen.  Die  Kindheit  sollte  eine  Zeit
des  Wachstums  und  der  Erziehung  sein,  die  Stufe,  auf  der  der
Mann  für  künftige  Arbeit  lediglich  vorbereitet  wird.  Mit  jedem
Fortschritt  der  Zivilisation  sollte  diese  Periode  der  Kindheit  ausgedehnt ­
  werden,  um  die  Menschen  der  nächsten  Generation  besser
entwickeln  zu  können.  Es  ist  ein  Gesellschaftszustand  in  solcher
Armut  dankbar,  dass  auch  die  Arbeit  der  Kleinen  für  sie  unentbehrlich ­
  ist,  aber  in  einem  Volke  mit  Milliardären  ist  eine  solche
Ausbeutung  und  Zerstörung  der  folgenden  Generation  ein  beklagenswerter ­
  Zustand.
Durch  die  Arbeit  der  Gewerkschaften  und  selbstloser  Leute
aus  den  besitzenden  Klassen  sind  in  den  verschiedenen  Staaten
Gesetze  zustande  gekommen,  die  Kinderarbeit  vor  der  Erreichung
eines  bestimmten  Alters  verbieten,  Schulzwang  einführen,  in  anderen ­
  Fällen  die  Arbeitszeiten  beschränken,  Gesundheitsvorschriften
erlassen  oder  Kinder  von  gefährlichen  Gewerben  ausschliessen.
In  den  meisten  Staaten  gibt  es  zwar  einen  Schulzwang  bis  zum
10.,  12.  oder  14.  Jahr,  aber  diese  Gesetze  sind  nicht  streng  durchgeführt ­
  und  die  Altersgrenze  ist  nicht  hoch  genug.  Die  Gesetze,,
die  das  Mindestalter  für  die  Beschäftigung  in  Bergwerken  und