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welche  sich  vom  Beginn  an  in  Not  befanden,  wurden  durch  die
Opferwilligkeit  ihrer  Nachbarn  und  Brüder  gehalten.
Als  1901  die  Maschinisten,  Feuerleute  und  Pumparbeiter  einen
Streik  wünschten,  weil  sie  zwölf  Stunden  täglich,  und  einen  Sonntag
um  den  andern  beim  Schichtwechsel  24  Stunden  hintereinander  zu
arbeiten  hatten,  hatten  die  vereinigten  Bergarbeiter  Beihilfe  versprochen, ­
  wenn  man  den  Streik  hinausschiebe.  Demgemäss  wurden
diese  nun  Anfang  Juni  zum  Streik  gerufen.
Viel  ungerechte  Kritik  ergoss  sich  über  mich  und  andere
Beamten  für  das  Anrufen  der  Dampfmaschinisten.  Wir  hätten
die  Unternehmer  damit  überfallen,  und  der  Sympathiestreik  dieser
Leute  sei  eine  Pflichtverletzung  derselben  gewesen.  In  Wahrheit
sind  sie  auf  ihren  eigenen  Wunsch  angerufen  worden  und  für
Interessen,  für  die  sie  im  Jahr  vorher  vergeblich  gekämpft  hatten.
Ihre  Stellungnahme  w r ar  keine  Pflicht,  sondern  ein  Vertragsakt.  Man
kann  dies  nicht  vergleichen  mit  den  Soldaten  einer  Armee  oder  den
Matrosen  eines  Schiffes,  die  sich  als  Teil  den  Aufgaben  des  Gesamtkörpers ­
  nicht  entziehen  können,  vielmehr  endigen  hier  mangels
eines  Vertrages  für  eine  bestimmte  Periode  die  beiderseitigen  Beziehungen ­
  nach  freiem  Willen  einer  Partei.  Die  Unternehmer
würden  die  Aussperrung  genau  so  geführt  haben,  hätten  sie  eine
Lohnreduzierung  gewünscht.  Aber  trotzdem  berücksichtigte  man
die  Gefahr  der  Überlieferung  der  Gruben  und  der  Eigentumszerstörung ­
  und  gewährte  den  Unternehmern  eine  zehntägige
Kündigungsfrist.  Auch  erklärte  man  die  Rückkehr  der  Leute,
wenn  nur  ihre,  und  nicht  die  Forderungen  der  anderen  Bergleute
gewährt  würden.
Wieder  liess  Senator  Hanna  und  der  Bürgerbund  nichts  unversucht, ­
  und  als  Anfang  Juni  die  Kohlenpreise  zu  steigen  begannen, ­
  ging  auf  Verfassung  des  Präsidenten  Roosevelt  der  Arbeitssekretär ­
  Coroll  D.  Wright  nach  New-York,  um  durch  Erhebungen ­
  bei  mir  und  den  Bahnpräsidenten  die  Lage  zu  klären.
Der  Bericht  Wrights  erkannte  die  Berechtigung  der  Arbditerforderungen
  teilweise  an,  wurde  aber  erst  viel  später  veröffentlicht
und  hatte  kein  Ergebnis.
Als  der  Streik  am  15.  Mai  ausbrach,  hatten  viele  Leute  auf
Hilfe  von  ihren  Brüdern  im  Weichkohlenfeld  gehofft.  Die  150  000
Streikenden  im  Hartkohlenfeld  zusammen  mit  den  ebenfalls  streikenden ­
  Bergleuten  Westvirginiens  machten  etwa  die  Hälfte  der  Mitglieder ­
  der  nationalen  Gewerkschaft  aus.  Auf  den  Wunsch  von