EINLEITUNG. Der Grundbesitz, als der Standort der wirtschaftlichen Thä- tigkeit und die Hauptquelle der nutzbaren Stoffe, hat gewisse Eigenschaften, welche ihn von anderen Produktionsfaktoren un terscheiden. Der Boden kann physisch mit einem Atome weder vermehrt, hoch verringert werden. Demzufolge steht er, dem zu nehmenden Bedarfe gegenüber, in beschränktem Masse zu un serer Verfügung. Jener Umstand, dass es gelingt, vom Wasser gebiete, dem überwiegend grössten Theile der Erdoberfläche, ein bedeutendes Flächenstück in wirtschaftlich nutzbaren Boden um zuwandeln und hiedurch' der landwirtschaftlichen Produktion zu sichern, ändert nichts an jener Eigenschaft des Grundbesitzes, dass er in, dem steigenden Bedarfe entsprechendem Verhältnisse nicht zur Verfügung steht. Die Ausdehnung der technisch und wirtschaftlich nutzbaren Erdflächen wird in noch grösserem Masse durch die von der geographischen Lage bedingten klimatischen Verhältnisse beschränkt, welche gewisse Theile der Erde zu Zwecken der landwirtschaftlichen Produktion ungeeignet machen. Mittelst menschlicher Einwirkung können zwar auch die klima tischen Verhältnisse gewissermassen beeinflusst werden, die Möglichkeit eines Eingreifens ist jedoch zwischen sehr engen Grenzen gelegen. Nachdem der Flächenraum des Grundbesitzes und die klimatischen Verhältnisse durch menschliche Thätigkeit nur in geringem Masse modificirt und beeinflusst werden kön nen, erscheinen diese als inhaerente, innere Eigenschaften des Grundbesitzes. Der Grundbesitz hat im Gegensätze zu seiner Eigenschaft, die auf seinem beschränkten Vorhandensein und den klimatischen • Verhältnissen beruht, auch solche nicht inhaerente Eigenschaf ten, die durch menschliches Eingreifen modificirbar sind. V ii denken an jene mechanischen und chemischen Eigenschaften l