55 262 000 M. stellt den Gesamtwert des Grundstückes einschließ lich der Gebäude dar. Die gerichtliche Taxe ist also um 37 744,70 M. höher als der Anschaffungspreis, wie er damals im Buche der Genossenschaft verzeichnet war. Auf Grund dieser gerichtlichen Taxe erhielt der Verein von der Pensionskasse der Arbeiter der preußischen Staats eisenbahnverwaltung als I. Hypothek. . . . 180 000,— M. Diese Hypothek ist mit 3 '/* % p. a. zu ver zinsen. An zweiter Stelle steht eine Hypo thek von 20 000,— „ die mit zu verzinsen ist. Die Gesamtbelastung dieses 1. Hauses beläuft sich demnach auf 200 000,— M. Es bleiben also 24 255,30 M. aus dem eigenen Vermögen der Genossenschaft zu decken. Das 2. Haus, das am 1. April 1895 bezogen wurde, liegt Siclcingen-Straße 7. Der Grund und Boden hat einen Flächeninhalt von 1388 qm und sein Erwerbspreis belief sich auf 56 202,50 M. die Ausgaben für Bau, Zinsen, Stempel usw. ergaben 8 690,36 „ die eigentlichen Baukosten betrugen .... 156061.02 „ der gesamte Herstellungswert stellte sich dem nach auf 221 043,88 M. Die Abschätzung zur Feuerkasse für dieses Haus betrug wieder 210 000,— „ während der gerichtliche Taxwert des Grund stückes den Betrag von 245 650,-— „ für Grund und Boden und die darauf aufge führten Gebäude zusammen ausmachte. Das Grundstück ist zur ersten Stelle mit 120 000,— zum Zinsfuß von 3 % von der Invaliditäts- und Altersversicherungsanstalt in Berlin be- liehen, während an zweiter Stelle . . . 70 000,— „ zum Zinsfuß von 4 % stehen. Die Gesamtbe lastung beträgt daher 190 000,— „ Es mußten daher 31 043,88 M. dem eigenen Vermögen der Genossenschaft entnommen werden, um sämtliche Baukosten zu decken.