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        <title>Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein</title>
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            <surname>Kromrey</surname>
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      <div>95 
Druck von Leonhard Simion Nf. in Berlin SW. 
Es ist schließlich noch die Frage aufzuwerfen, ob es 
nicht angebracht sei, daß der Verein auch Heimatshäuser für 
junge Männer und Mädchen errichtet. Ein großer Teil der 
Genossen ist unverheiratet und da diese nicht eine Familien 
wohnung brauchen können, so müßte der Verein in 
anderer Weise für die Befriedigung ihres Wohnungsbedürf 
nisses sorgen. Es würde die Einrichtung derartiger Häuser 
auch eine weitere Stärkung des genossenschaftlichen Lebens 
bedeuten; vielleicht ließe sich dann auch das geistige und 
sittliche Leben innerhalb der Genossenschaft in der Weise 
organisieren, wie es in den englischen und amerikanischen 
Naehbarschaftsgilden geschehen ist. In dieser Weise wird der 
Spar- und Bauverein immer mehr sich zu einem wichtigen 
Faktor der sozialen Reform ausgestalten.</div>
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