36 ein doppeltes: selbst für den heimischen Markt zu sorgen und den Landesreichtum und die Landeskraft durch Ge winnung fremder Märkte für sich fruchtbar zu machen, wobei durch intensive Vervollkommnung der Technik einer seits die äußerste Ausnützung der Rohmaterialien, ander seits der allmähliche Übergang zur Erzeugung von qualitativ hochstehenden Waren scharf in den Vordergrund tritt. Es ist begreiflich, daß dem unermeßlichen Fortschritt der Ver einigten Staaten in der Produktion und Verwertung von Rohstoffen bei zunehmender Bevölkerung der wirtschaftliche Umschwung folgen mußte. Es war gar nicht anders möglich, als daß ein Land, dem unaufhörlich Arbeiter der verschie densten Gewerbszweige aus der Alten Welt zuströmten, sich auf die Dauer nicht damit begnügen mochte, den Hand langer der fremdländischen Industrie abzugeben, ihr die Materialien zu liefern und die verarbeiteten abzunehmen. Die natürliche Entwicklung verlangte das Entstehen von eigenen Industrien zur Deckung des heimischen Bedarfs. Der nächste Schritt war, daß die unter dem Zollschutz er starkende Industrie sich exportierend zu betätigen begann. Nicht langer Zeit hat es bedurft, um das Beginnen zu mächtiger Entfaltung auszuweiten und den Fabrikatsexport immer erheblicher zu steigern. Man will sich durchaus vom Ausland emanzipieren, besonders da, wo man in dieser Befreiung einen Vorteil erblickt. Auf vielen Schaufenstern prangen stolz die selbst bewußten Worte: „Made in America“. Beweiskräftiger als statistische Zahlen ist der fast überall deutlich erkennbare Entwicklungsgang in den betreffenden Geschäftsbetrieben. So ist z. B. der amerikanische Bedarf an Spielwaren ein enormer; die deutsche Ausfuhr hat sich daraufhin um über 400 000 $ im letzten Jahre erhöhen können; sie wäre noch erheblicher gewesen, wenn sich nicht zugleich in den