40 Große Verhältnisse zeigen sich, wie bekannt und bereits von allen Seiten besprochen, in der Eisen- und Stahl industrie. Sie hatte inländische Aufträge in erdrückender Fülle, und es schien gar nicht übertrieben, wenn von einer „förmlichen Panik der Käufer“ gesprochen wurde. Für die hauptsächlichsten amerikanischen Eisenbahnen, deren Ein nahmen im vergangenen Jahre rund 1400 Millionen Dollars betrugen, 136 Millionen mehr als im Jahre zuvor, handelt es sich nicht nur darum, neue Linien zu bauen, es müssen, wie schon in dem vorigen Abschnitt angedeutet wurde, auch die vielfach veralteten Schienenstränge erneuert oder umge staltet werden. Eine große Zahl wichtig gewordener Neben linien und Lokalbahnen sollen normalspurig ausgebaut werden; auf einer Länge von Tausenden von Meilen werden die leichten Schienen, entsprechend den Anforderungen der schweren modernen Lokomotiven und Güterwaggons, durch schwere Standardschienen ersetzt. Auch für Brückenbau und Eisenbahnmaterialien, namentlich aber für Lokomotiven und Cars ist der Bedarf außerordentlich, und daher scheint es glaubhaft, wenn versichert wird, daß die einschlägigen Werke auf lange Zeit hinaus im Heimatland mit gewinn bringender Arbeit versorgt sind. Nicht weniger stürmisch und großartig äußert sich die Nachfrage für die Materialien der verschiedenen Baugewerbe. Konstruktions- und Fasson eisen aller Art werden dringend begehrt, und alte Lieferungen sind seit Monaten im Rückstand. Im Westen stocken tat sächlich die Bauten seit Monaten, weil die Eisenlieferungen ausbleiben. Auf diese Weise wird die Produktion von Eisen- und Stahlfabrikaten innerhalb der Vereinigten Staaten selbst einen willigen und lohnenden Absatz behalten und, soweit bis jetzt übersehen werden kann, zunächst von scharf unter bietendem Wettbewerb auf den Weltmärkten absehen. Und dazu vergegenwärtige man sich, daß, während der Roheisen