59 Männer vom grünen Tisch, die bereits den Eroberungszug des Amerikanismus durch die ganze Welt als eine Tatsache hinnehmen und sie mit suggerierender Wirkung weithin verkündigen. In der Hoffnung auf Verwirklichung eines glücklichen Zukunftsbildes liefern die Bürger der Union, vielleicht zum Teil unbewußt, in den hohen Preisen für ihre Gebrauchs gegenstände zugleich die Mittel zur Unterbietung der fremden Industrien auf fremden Märkten. Doch so empfindlich das Gemüt des Amerikaners auf patriotische Reizungen reagiert — auf die Dauer reagiert sein Geldbeutel noch empfindlicher auf eine zumal sachlich nicht gerechtfertigte dauernde Inan spruchnahme. Einer der hervorragendsten New Yorker Finanziers sagte mir wörtlich: „Das amerikanische Volk ist seiner Natur nach ein Handelsvolk und läßt seine Angelegenheiten nicht von Gefühl und Theorien be stimmen. Der Durchschnitts-Amerikaner fragt sich immer: Was wird es kosten? Wird es sich bezahlen? Was für einen Vorteil werde ich daraus ziehen?“ Daher ist der Plan einer wirtschaftlichen Weltunter jochung durch die Vereinigten Staaten, wie er zum Schaden des heimischen Verbrauchers u. a. mit einem dauernden und wohlfeilen Abwerfen obdachloser Inlandsproduktion auf die Weltmärkte in unmittelbarem Zusammenhang stehen würde — so groß und mächtig der derzeitige Entwicklungs stand des Wirtschaftslebens der Union ist —, mehr kühn als ausführbar, und er bliebe das, selbst wenn die Kraft drüben noch weit größer wäre, als sie wirklich ist. Es liegt, von allem Sonstigen abgesehen, die bare Unmöglich keit vor. Wohl kann ein Staat die anderen durch Gewalt mittel und sonstige Maßnahmen ökonomisch schädigen. Doch auf die Länge der Zeit hat auch die Nation, von der die Schädigung ausgeht, hiervon keinen Nutzen, sondern Nach