63 aber wird der Heißhunger des heimischen Marktes gestillt werden, und es kommt eine Periode ruhigerer Nachfrage, früher oder später; die ganze Massenproduktion, auf die in der Hauptsache das Ganze gestellt ist, und der sich nur durch den Stillstand der Maschinen Einhalt tun ließe, führt zu einer Fabrikatüberschwemmung. Selbst die größten Reserven werden schnell aufgezehrt sein, wenn eine Massen produktion anhaltend zu Verlustpreisen abgesetzt wird, und Verlustpreise allein werden den Export ermöglichen, zumal doch für die anderen Länder der Schutzzoll auch kein Geheimmittel ist. Damit beginnt ein aufs höchste ange spannter wirtschaftlicher Kampf, bei dem nach alter Er fahrung die Versuchung für den exportierenden Teil un widerstehlich ist, alles und alles an das Unerreichbare zu wagen, nämlich an den unmöglichen Versuch, durch fort gesetzte und gesteigerte Selbstschädigung zugunsten eines andern Landes dieses andere Land wirtschaftlich zu besiegen. In dem letzten Kampfstadium aber würden die Industrien der Vereinigten Staaten die Axt an die eigene Wurzel legen, indem sie für die aus dem erzwungenen Export resultierende Einbuße sich durch heimische Preis steigerung wenigstens teilweise schadlos zu halten suchten — und damit käme die Kraft ins Wanken. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung würde es dann gewiß ablehnen, einen solchen Kampf mitzumachen und noch weiter erhöhte Lasten auf sich zu nehmen, lediglich damit dem Ausland die amerikanische Arbeit unter dem Wert dargeboten werde. Schon jetzt sind in den Vereinigten Staaten die Preise not wendiger Bedarfsmittel etwa doppelt so hoch wie bei uns. Das wird nicht besonders schwer empfunden, weil gleich zeitig die Löhne im Durchschnitt ungefähr dreimal so hoch sind, also eine beträchtliche Marge für bessere Lebens führung bleibt. Schwindet aber diese Marge durch weitere