77 so in Californien durch die „California Fruit Canners Asso ciation“ und durch die „California Wine Association“. Man wird danach zu der Auffassung gelangen, daß — ungeachtet der technischen Fortschritte des Maschinenwesens und der gleichzeitigen Beseitigung von Menschenhänden — Arbeits gelegenheit zur Genüge vorhanden ist und bleiben wird. Während der letzten Tage meines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten hat mein Freund, Herr O. P. Austin, der prominente Leiter des Statistischen Bureaus im Schatz amt in Washington, vor dem „Manufacturers Club“ in Philadelphia eine Rede gehalten, in der er über die Aus dehnung des amerikanischen Handels in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter anderm sagte, daß die Ver einigten Staaten von der Grenze ihrer Entwicklung weit entfernt seien. Die Fruchtbarkeit der Felder, der Ertrag der Minen, Bergwerke, Quellen könne — teilweise ins Un gemessene — gesteigert, das Beförderungs- wie das Fabri kationssystem verbessert werden. Die Amerikaner würden nicht nur die größten Produzenten der Welt bleiben, sondern immer weiteren Vorsprung hierin gewinnen. Ein Boykott der amerikanischen Waren, der oft angedroht worden ist, sei nicht zu fürchten. Im Geschäft gelten keine Gefühle. Der Käufer frage nicht nach dem Erzeugungsort einer Ware, sondern nach ihrem Preis und ihrer Güte. Die Millionen von Käufern in der ganzen Welt oder in einem einzelnen Land würden sich nicht auf ein Bündnis gegen amerika nische Produkte und Fabrikate einlassen. Täten sie es, so würde eine ungeheuere Preissteigerung eintreten, ganz so, wie wenn durch einen ungeheuerlichen Zufall an einem Tage drei Viertel aller greifbaren Weltvorräte zerstört würden. Der europäische Kontinent, der die Hälfte der amerikanischen Fabrikate aufnimmt, sei ein entsprechendes Absatzgebiet für Stapelartikel, die mit geringem Nutzen ver