188 Eine hervorragende demokratische Zeitung des Westens hatte geraume Zeit nach der Abreise des Prinzen Heinrich an die Spitze des Blattes die folgende bemerkenswerte Äußerung gestellt: „Wenn man überall in Deutschland von der gewaltigen Macht der öffentlichen Meinung in den Ver einigten Staaten etwas mehr als einen höchst oberflächlichen Begriff, wenn man Gelegenheit gehabt hätte, den Umschwung zum Guten, wie wir ihn hier beobachten konnten, kennen zu lernen, so würde man schwerlich zu bestreiten gewagt haben, daß in der Tat der Besuch des Prinzen Heinrich bereits günstige Folgen für die wechselseitigen Beziehungen gehabt hat. Als erste sichtbar in die Augen fallende Folge darf schon jetzt, ohne die Sache optimistisch anzusehen, als Tatsache bezeichnet werden, daß es in Zukunft sehr schwer halten dürfte, die gegenseitigen Beziehungen durch Verleum dungen wieder so zu trüben, wie das früher der Fall gewesen ist. Und das ist schon ein ungeheurer Vorteil!“ Hierauf bezugnehmend, schloß ich meinen Bericht mit den Worten: „Daß der Umschwung von Dauer sein möge, ist sicherlich der innigste Wunsch aller derer, denen in Amerika wie in Deutschland das Wohl der Gesamtheit am Herzen liegt. Sie haben hier unsern Prinzen lieb gewonnen um seiner selbst willen; sie haben ihn aber besonders des wegen lieb gewonnen, weil sie seinen Bruder aufrichtig und wahr in ihr Herz geschlossen haben, den sie — und das ist die größte Bewunderung, die ein Amerikaner zollen kann — zugleich als »the greatest business man of the world« ver ehrungsvoll rühmen.“