260 Sees bei Lugano angekauft. Dort hat er seine alte Lieb haberei, die Musik, wieder in weitestem Umfang aufge nommen; mit einem von ihm zusammengestellten Orchester, dem erste Tonkünstler angehören, veranstaltet er in den prächtigen Sälen seines herrlich gelegenen Schlosses regel mäßig Konzerte, deren Erträge er wohltätigen Zwecken mit freigebiger Hand zuführt. Zur Feier der „Unabhängigkeits- Erklärung“ versammelte er jüngsthin seine bei ihm und in der Nähe des Schlosses an den Ufern des Sees weilenden amerikanischen Mitbürger. Und in einer von Patriotismus getragenen Ansprache sagte Louis Lombard — das ist meines Freundes Name — zu ihnen u. a. das folgende: „While appreciating these blessings of the United States we should not be too disdainful of things European. We ought not to forget that, without the bountifulness of our soil we might not be better off than is the Old World. It would be unjust, too, not to credit to Europe’s account the truths it discovered and without which we might now be semibarbarians, — principles from which we benefitted through our elaboration of them, not our invention. Some of us beiieve the Eagle cannot screech too high. While in occassional instances it may be wise to point out our superiority, it is fast growing less necessary to boast of our Country’s majesty.“ „Während wir all die Segnungen der Vereinigten Staaten gewiß zu würdigen haben, dürfen wir doch nicht europäische Dinge mit Geringschätzung behandeln. Wir dürfen nicht vergessen, daß ohne den Reichtum unseres Bodens wir wahrscheinlich in keiner besseren Lage wären als die Alte Welt. Es würde ebenso ungerecht sein, wollten wir nicht dem Konto Europas die Wahrheiten gutschreiben, die es entdeckt hat, und ohne die wir jetzt noch halbe