86 also in der Weberei. Innerhalb der Großbetriebe nun weisen ver hältnismäßig die größte Zunahme auf die Betriebe mit 201—-iooo Personen, mit Ausnahme der Weberei: hier sind es die ganz großen Betriebe mit mehr als 1000 Personen. Nun noch ein Wort über die Benutzung von Motoren. In der Spinnerei benutzten Motoren: Betriebe Davon W absolut r asserkraft PS Damp absolut f kraft PS Verwendete Pferde stärken (PS) i. g. 1882 1895 515 524 296 271 28 548 355 4 : 9 115 66 9 144316 In der Weberei benutzten Motoren; Betriebe Davon Wasserkraft Dampfkraft Verwendete Pferde- absolut PS absolut PS stärken (PS) i. g. 1882 430 190 — 356 — — 1895 1359 214 12855 1079 48 036 61201 In der Bleicherei etc. benutzten Motoren: Betriebe Davon V absolut r asserkraft PS Damp absolut fkraft PS Verwendete Pferde stärken (PS) i. g. 1882 1895 389 483 64 52 1086 xoo 396 18 559 19 700 Die ausgedehnteste Verwendung fand also die Dampfkraft, die Motorenbenutzung überhaupt überwiegt in der Spinnerei, weil diese die meisten Maschinen zum Betriebe benötigt. Im Anschluß hieran bietet ein betriebsstatistischer Vergleich zwischen Deutschland und England hervorragendes Interesse. Die Zahlen beziehen sich für Deutschland auf das Jahr 1895, für Eng land auf das Jahr 1891. In der Spinnerei verteilten sich die Betriebe wie folgt 1 ): Deutschland England Es bildete Prozente der Gesamtzahl der Betriebe; der Kleinbetrieb . • 75.9 1,0 „ Mittelbetrieb . . 8,8 20,1 „ Großbetrieb , . • 15.3 78,9 Diese Gegenüberstellung würde zu einem voreiligen Schluß ver leiten, wenn wir sie nicht durch eine ähnliche ergänzten, die sich auf die Zahl der in den Hauptbetrieben tätigen Personen bezieht. Die Personenzahl verteilt sich auf die Betriebsarten in folgender Weise: 1) Ich entnehme diese wie auch die folgenden Angaben der Arbeit von G. Brodnitz, Vergleichende Studien über Betriebsstatistik und Betriebsformen der englischen Textilindustrie, Jena 1902, S. 17 ff. Unter Kleinbetrieb sind die Betriebe mit höchstens 5 Personen, unter Mittelbetrieb die mit 6—50 Personen zu verstehen.