33 Grundsteuer, welche früher einen sehr erheblichen Betrag der gesamten Steuereinnahmen Japans darstellte, trotz der starken Ausdehnung des Staatsbudgets keine so bedeutende Zunahme ausweist, wie man vielleicht annehnien sonnte. Im Gegenteil ist die Grundsteuer während eines ziemlich langen Zeitraumes nur geringen Schwankungen bezüglich ihrer Höhe unterworfen gewesen, wie aus der folgenden Tabelle hervorgeht, die in Millionen Den einen Vergleich der Grundsteuererträgnisse zu den Gesamtsteuereingängen bringt. Rechnungsjahr Grundsteuer Sämtliche Steuern Sämtliche Staats- Einnahmen 1869 3.3 4.4 34.4 1874 59.4 64.8 73.4 1878/79 40.4 49.7 62.4 1888/81 43.5 64.2 83.1 1888/89 34.6 63.3 92.9 1893/94 38.8 69.1 113.7 1898/99 38.4 96.1 220.0 1903/1904 46.9 158.4 251.6 Es sind also die Eingänge aus anderen Steuerqucllen als der jenigen von Grtind und Boden gewesen, welche eine ganz erhebliche Zunahme aufweisen, und da diese Steuern von Handel und Industrie aufgebracht wurden, so erhält man damit zugleich einen Maßstab für die wirtschaftliche Aufwärtsbewegung, welche Japans Handel und In dustrie verfolgen. Ein Vergleich der einzelnen Steuerpositionen ergibt folgendes Bild. Danach betrug in Millionen Den der Ertrag der 1893/94 1903/04 Grundsteuer 38.8 46.9 Einkommensteuer 1.2 7.4 Gewerbesteuer — 6.7 Steuer auf alkoholische Getränke 16.6 66.5 Soyasteuer 1.3 3.4 Zuckersteuer — 7.1 Arzneisteuer 0.6 0.1 Bergwerkssteuer 0.1 0.7 Börsensteuer 0.3 1.0 Banknotensteuer — 1.1 Ausfuhrsteuer für Sake aus dem Regierungsbezirk Okinawa 0.01 0.1 Tonnenabgabe — 0.3 Zölle 5.1 16.5 anderen Steuern 4.8 — Insgesamt 69.1 158.4 Hierzu noch: Einnahmen aus Stempelgebühren.... 0.7 13.5 Gewinn aus dem Tabakmonopal .... Kambe. Der russisch-japanische Krieg. 12.6