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muß  das  Werk  der  Arbeiter  selbst  sein/'  ist  in  friedlichen,  aber
festen  Ausdrücken  abgefaßt  und  gipfelt  in  dem  Gedanken,  daß  die
damals  vorherrschenden  Formen  der  Arbeitervereinigung,  nämlich
zu  gegenseitiger  Hilfe,  den  Verbänden  zum  Widerstand  weichen
müssen,  die  mehr  den  neuen  Bedürfnissen  der  Arbeiter  entsprechen,
bis  sie  ihrerseits  von  den  Korporativvereinigungen  ersetzt  würden,
die  „in  weitem  Maße  angewendet,  bestimmt  sind,  die  sozialen
Ungleichheiten  zu  beseitigen,  und  die  Arbeit  durch  Assoziation  einführen". ­
  Aber  um  dies  Ziel  zu  erreichen,  ist  es  nötig,  daß  die
Arbeitergesellschaften  „kein  Mittel  vernachlässigen,  um  sich  untereinander ­
  soviel  als  möglich  zu  nähern,  wobei  sie  aber  durchaus
ihre  Selbständigkeit  als  Einzelvereine  wahren  und  die  Bande
der  Brüderlichkeit  und  der  Solidarität  knüpfen,  die  niemals  fehlen
dürfen".  Die  Arbeitsbörsen  bilden  gerade  ein  wirksames  Mittel,
um  „die  allmähliche  Umgestaltung,  zu  der  die  heutige  Gesellschaft
bestimmt  ist",  zu  erleichtern,  indem  sie  alle  Arbeitervereine  einer
Stadt  in  einem  Lokal  vereinigen,  „das  von  der  Gemeinde  geliefert
und  unterhalten  werden  muß,  Säle  zu  Versammlungen  enthält
.  .  .  und  wo  die  Politik  absolut  ausgeschlossen  ist"
(auch  im  Originaltext  hervorgehoben).
Die  anderen  Zwecke,  die  das  Rundschreiben  den  gewünschten
Arbeitskammern  zuweist,  sind:
„den  Arbeitslosen  einen  gedeckten  und  vor  Unwetter  geschützten ­
  Aufenthaltsort  zu  bieten;
„die  privaten  Vermittlungsbureaus,  die  Auswucherer  der
Arbeiterklasse  sind,  abzuschaffen  und  den  einzelnen  Arbeitervereinigungen ­
  dieses  Amt  zu  übertragen;
„die  mit  der  Produktion  zusammenhängenden  wirtschaftlichen
Fragen  zu  behandeln  und  die  Höchstgrenze  der  Arbeitszeit  festzusetzen; ­

„Schiedsrichterkommissionen  für  die  Streitigkeiten  zwischen
Kapital  und  Arbeit  einzusetzen;
„Statistiken  zusammenzustellen,  über  den  Preis  der  Arbeit
zu  berichten  sowie  über  den  wirklichen  Stand  des  Konsums  und