58 ©uffcH> ödubbe. Friedrich Lubbe. Verwendung von Palmkernöl gewonnen hat, gibt die Tatsache, daß im Jahr 1894 etwa 100000, im letzten Jahre fast 160000 Tonnen Palmkerne in Ham burg eingeführt wurden. Bei dieser Sachlage drängte sich der Firma Lubbe der Wunsch auf, nicht nur am Absätze des Fabrikates Palmkernöl, sondern auch am Nutzen der Verstellung Anteil zu nehmen. Sie erreichte zunächst ihren Zweck, indem sie mit einer Larburger Firma, die bisher Riiböl gepreßt hatte, die Lerstellung von Palmkernöl aufnahm. Der Wurf gelang, das Öl fand guten Absatz bis nach Österreich und der Schweiz hin, und die Fabrik sonnte sich ver größern, sogar später anct> Versuche mit der Verarbeitung vor, Eopra machen. Als die guten Erfolge Gustav LubbeS die Augen seiner Standesgenoffen ans seine Person gelenkt hatten, wurde er am 29. Dezember l 857 zmn Mitglieds des Ältesten-Kollegiums gewählt, und hier nahm er bald eine so geachtete und geehrte Position ein, daß er am 19. Dez. 1866 zum 3. Vorsteher ausersehen wurde, ein Amt, daS er bis zu seinem Tode, am 20. April 1871, treu verwaltete. II. Friedrich Hubbe. Die Söhne voll Gustav Lubbe, Friedrich llnd Otto, hatten zusammen ain 6. März 1865 Proklwa erhalten. Nach ihres Vaters Tode übernahmen sie die Firma lmd führten sie bis zum Tode des älteren gemeinsam. In diese Zeit nun