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        <title>Magdeburger Großkaufleute</title>
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Frau  Ernestine  Zuckschwerdt  geb.  Koch.  Hermann  Zuckschwerdk.
Ist  schon  ans  diesen  Tatsachen  zu  schließen,  daß  D  ermann  Zuckschwerdt,  nicht
gewillt,  sich  nur  iu  den  alten  Bahnen  der  Firma  zubewegen,  auch  befähigt  und
bereit  war,  neue  Formen  und  'Arbeitsgebiete  für  sein  Geschäft  auszuwählen,
so  heben  wir  doch  als  sein  größtes  Verdienst  hervor,  daß  er  das  Magdeburger
Zucker-Exportgeschäft  zu  entwickeln  verstand.  Er  war  es,  der  zuerst  den  Export
deutschen  Zuckers  nach  England  begann,  zuerst  in  kleinem  Umfange  durch  Fredk.
Luch  &amp;amp;  Eo.,  dann  gemeinsam  mit  seinem  Freunde  C.  Czarnikow  (erst  Czarnikow
&amp;amp;  Newton)  in  großem  Maßstabe.  Ebenso  führte  er  zuerst  mit  Liste  seines  Vertreters ­
  io.  E.  Möring  Rübenzucker  nach  den  Vereinigten  Staaten  von  Amerika
ein  und  nahm  2lnteil  an  dem  Export  Österreichs  nach  England  und  Lolland.
In  diesem  Unternehmen  bewährte  sich  der  kaufmännische  Geist,  den  L  ermann
Zuckschwerdt  von  seinem  Vater  ererbthatte.  Nach  demWahlspruche  „nee  temer-e
nec  timide  wägte  er  seine  Kräfte  und  wagte  dann,  fand  er  sie  stark  genug,  kiihn.
Doch  ioermann  Zuckschwerdt  zeigte  nicht  nur  spekulativ-kaufmännische  Fähigkeiten, ­
  er  war  auch  eine  Persönlichkeit,  die  großen  Eifer  für  die  Angelegenheiten
seines  Standes,  seinerVaterstadt  und  des  Vaterlandes  an  den  Tag  legte.  Liebevollste ­
  Fürsorge  widmete  er  den  Fragen  der  kaufmännischen  Vor-  und  Fachbildung,
  und  gerade  in  diesen  Fragen  unterstützte  er  oft  den  Magdeburger  Kaufmännischen ­
  Verein  mit  Rat  und  Tat.  Bei  solchem  Intereste  für  öffentliche</div>
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