Untersuchung der Mineralböden. 63 sodann das Gefäß in einen erwärmten Eaum und ’ Temperatur, z. B. 70 Ms der Boden im Mittelpunkt des Gefäßes eine bestimmte P oder 80° angenommen hat. „ , „ a d ; P angenommene Wärme mehr Beohachtiingen liher die Fähigkeit des Bo > den un p er 14. und 15. anoder weniger lange zurückzuhalten. lassen sic i cic i erm itteln, wieviel Zeit ergegebenen Versuchen verbinden. Man braucht nur zi enthaltene und bis forderlich ist, his sich der in den dort heschne tenei a i s0 der Boden in auf 70 oder 80° erwärmte Boden an der Luft abgeKun ’ m£reben den Luft zeigt dem Mittelpunkte des Gefäßes gleiche Temperatur m oder auch his auf genau 20 oder 25° erkaltet ist. Wagner, 1 ) sowie den Es sei hier noch besonders auf die Arbeit von Fr. Wag , dort S. 7 erwähnten Apparat verwiesen. _ , Die Festigkeit oder 16. Bestimmung der Kohäsion und Adhäsion es Zähigkeit und das Anhaften Konsistenz des Bodens im trocknen Zustande, sowl wichtige Eigenschaften, des nassen Bodens an Holz und Eisen sind bekanntlich sehr wi^ ^^ ^ A(jker . nach deren Gestaltung zunächst der Landwirt sc™, na rten unterscheidet. Leider Werkzeugen schwer und leicht zu hearhei en e) „.„nau mit kleineren Mengen können diese Eigenschaften his jetzt kaum ^nähernd genau des Bodens ermittelt und in bestimmten a i en ■ ^ . i u {ttrocknen Zustande a) Um die Festigkeit und Konsistenz des und formt mittels einer zu bestimmen, knetet man den Boden mit <'^ 1 ^ cm Breite und Dicke Schablone parallelepipedische Stücke von o cm ' ^ Glasröhre Bodenzylinder, oder nach Haherlandt 2 ) mittels einer oder Zylinder läßt man deren Durchmesser im Lichten 2 cm beträgt, Druck durch Auflegung von an der Luft austrocknen und untersucht, bei -p- durchschnitten werden. Gewichten sie von einem stumpfen Messer o er eiser einarmigen Wage kon-Man bedient sich hierbei eines passend nac i struierten Apparates. daraus ein einigermaßen richtiges Der Versuch muß sehr oft wiederholt werden, um Bodens benutzt man auch, Mittel zu finden. Dieselben oder ähnlich geformte btuc i dem Austrockneu sein um durch Messung zu ermitteln, in welchem Grade der Boden Volum vermindert. . w Kohärenz des Bodens in feuchtem h) Ein anderes Verfahren zur Bestimmung ‘ <■ w (rd m it so viel Wasser Zustande rührt von K. Heinrich 8 ) her. er P 50°/ n der höchsten Wassergleichmäßig ­ durchfeuchtet, daß derWasserge a g' arauf wird der Boden zwischen kapazität des Laboratoriumsversuches betrag • ^ ,j er ^tte mit einem 2 Eisenbleche von 1 qdcm Größe gepreßt, deren ei Bodenschicht soll 5 10 cm Haken versehen ist. Die zwischen den Blechen 6 i Messer scharf abgestrichen, betragen. Der herausgequetschte Boden wir mi ^ befestigt an der unteren Man hängt nun die obere Platte an einem a en Mengen Sand einträgt, bis ein kleines Körbchen, in welches man so lange m Platte mit dem Körbchen die Bodensäule zerreißt. Darauf wird die a igeri der B; ra ft, welche nötig und dem anhaftenden Boden gewogen. Ihr Gevuc i c Querschnitt aufzuheben. war, um den Zusammenhalt einer Bodenschich von , t anzuwenden, bei Dieses Verfahren ist natürlich nur bei “^.fT^oharenz des Bodens, denen die Adhäsion an die Eisenplatte größer ist als fl t ') Wollny, Forschungen auf dem Gebiete der '^^p^'physik 1878, 1, M 8 ff - 2 ) Wollny, Forschungen auf dem Gebiete^ d ^ r Ackerkrume in Beziehung auf 3 ) R. Heinrich, Grundlagen zur Beurteilung uo landwirtschaftliche Pflanzenproduktion. Wismar I