Mikroskopische Untersuchung. Unkrautsamen und Yerfälschungsmittel. 385 a Oberhaut mit einer gequollenen Zelle a', b darunter liegende, tafelförmige Zellen mit Interzellularräumen b', c wellenförmig ver laufende Stäb chenschicht,deren peripherisches, äußeres Ende sehr lang und dünnwandig ist, sich daher, wie in Fig. B bei b angedeutet, von dem unteren loslöst, d darunter liegende, gelb gefärbte Tafelzellen, e Endospermschicht mit darunter liegenden, zartwandigen Parenchym zellen f (mit den übrigen Brassica-Samen kon gruent). C die Tangentialansiclit der Stäbchen schicht ist sehr deutlich netzförmig, Zellen mit sehr kleinem, infolge seitlicher Beschattung schwarz erscheinendem Lumen und in der mazerierten Masse, infolge seitlicher Ver schiebung des oberen, dünnwandigen Teiles, oft nur undeutlich erkennbar. A Querschnitt. Fig. 161. Hederichsamen. (Vergr. 200.) Nach C. Böhmer, ß und C Tangentialansichten zu den 3 peripherischen Schichten. f) Ackersenf (Sinapis arvensis L., Fig. 162). Die Senfsamen gehören sämtlich des darin enthaltenen ätherischen Senföls zu den für landwirtschaftliche Nutztiere c nädlichen Samen. Die von Senföl größtenteils befreiten Preßrückstände sind nicht Querschnitt, Tangentialansicht der Stähohenschloht. 1—4 g Fig. 163. Ackersenf. (Vergr. 200.) Nach C. Böhmer. enschale, 1 Epidermis mit einer aufgequollenen Zelle a, 2 Parenchym, 3 Stähchenschicht, 4 Earhstoffschicht, 5 äußere, 6 innere Endospermschicht. und werden die sog. Senfkuchen vereinzelt als Futtermittel angehoten. Tr* i U11U werden di ei Senfsamen enthaltende lanJL Ver ^ ttert UIK ^ wom öglich zur Entfernung des Senföles vorher einige Zeit mit ■icuiwarmem . , , , Ölsamen-Etickstände sollen aber stets mit größter Yor- armem Wasser erwärmt und dann gekocht werden. Land’ ■Wirtschaftliche Stoffe, 8. Auflage, 25