Sohlempekolile, Abfalllauge, Hilfsstoffe. 617 Gehalt der Schlempekohle: Daraus berechnet sich: Wasser 3,66 °/ 0 Wasser 3,66 °/ 0 . Kohlensäure 18,44 „ Ohlorkalium 19,48 „ Chlor 9,26 „ Kaliumsulfat 6,04 „ Schwefelsäure ...... 2,31 „ Kaliumphosphat 0,35 ,, Phosphorsäure 0,12 „ Kaliumkarhonat 38,49 „ Kali 41,53 „ Natriumkarbonat 14,95 „ Natron 8,74 „ Unlöslicher Küokstand . . . 17,93 „ Unlöslicher Kückstand . . . 17,93 „ b) Abfalllauge. Die Untersuchung der Ahfalllauge auf Düngewert beschränkt sich meistens auf die Bestimmung des Stickstoffs und Kalis. 1. Stickstoff. 25 ccm der Lauge werden unter Zusatz von etwas gebranntem Gips in Hoffmeister sehen Glasschälchen zur Trockne verdampft, samt Glas schälchen verrieben und unter Anwendung von 10 ccm Phenolschwefelsäure und 10 ccm konzentrierter Schwefelsäure nach Kj eldahl verbrannt (S. 138). Oder es kann letzteres Gemisch direkt zu der Lauge gesetzt und wie hei Milch S. 470 verfahren werden. 2. Kali. 50 ccm Lauge werden in einer Platinschale eingetrocknet, verascht, die Asche mit salzsäurehaltigem Wasser aufgenommen, in einen 250 ccm-Kolben filtriert und in 50 ccm des bis zur Marke aufgefüllten, durchgemischten Filtrats das Kali bestimmt, indem man das Filtrat erst kochend mit Chlorbaryum versetzt und wie bei Kalisalzen nach S. 29 weiter behandelt. VIII. Hilfsstoffe, a) Knochenkohle. 1. Wasser. 15—20 g Knochenkohle werden in einem Trockenkölbchen mit gut schließendem, eingeschliffenem Glasstöpsel abgewogen, nach Öffnen des Stöpsels 3—4 Stunden im Trockenschranke bei 140—150° erwärmt und nach vorsichtigem »Schließen und Erkalten gewogen. Man trocknet abermals x / 2 —1 Stunde, bis das Gewicht gleichbleibend ist. 2. Schwefelsäure und Schwefel. Etwa 20 g Knochenkohle werden in einem Becherglase mit Wasser durchfeuchtet und unter Bedecken mit einem Uhr glase mit 100 ccm reiner Salzsäure versetzt; nachdem die Kohlensäure-Ent wickelung vorüber ist, wird 10—15 Minuten gekocht, der Gesamtinhalt in ein 250 ccm-Kölbchen gespült, nach dem Erkalten bis zur Marke aufgefüllt, gemischt, durch ein trocknes Filter filtriert und in einem aliquoten Teil des Filtrats (100 oder 200 ccm) die Schwefelsäure durch Fällen mit Chlorbaryum bestimmt; das gefällte schwefelsaure Baryum muß nach dem Filtrieren ein oder mehrere Male mit s alzsäurehaltigem Wasser ausgekocht werden. Zur Bestimmung des Schwefels werden 20 g Knochenkohle mit Wasser ' urchfeuchtet, mit 50 ccm rauchender (schwefelsäurefreier) Salpetersäure übergossen, /2 Stunde im Wasserbade erwärmt, darauf mit 50 ccm Salzsäure versetzt, auf- gekocht, in ein 250 ccm-Kölbchen gespült und weiter wie vorhin verfahren. Von der Gesamtmenge Schwefelsäure wird die zuerst gefundene, fertig ge endete abgezogen und aus dem Best durch Multiplikation mit 0,4 der Gehalt an Schwefel berechnet. Schwefelsäure wie Schwefel werden als an Calcium gebunden aufgeführt. 3. Kohlenstoff, Sand und Ton. 10 g der fein geriebenen Knochenkohle Werden in einer tiefen Porzellansohale unter Bedecken mit einem Uhrglase mit