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        <title>Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe</title>
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            <surname>König</surname>
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      <div>406 
Futtermittel. 
der Getreideroste, dagegen sind die braunen Teleutosporen einzellig, rundlich bis 
oval (Fig. 200). 
c) Cercospora betieola Sacc. (Blattflecken 
krankheit). Auf den erwachsenen Blättern der Rübe 
entstehen rundliche, graue Flecken mit rötlichem Rande 
von 1—2 mm Durchmesser, auf denen man die Konidien 
träger des Pilzes mit schwanzähnlichen, vielzelligen 
Konidien findet, der zwischen den Zellen des Blattes 
wächst (Fig. 201). 
d) Sporidesmium putrefaciens Fackel (Blatt 
bräune). An den älteren Blättern treten große, gelbe 
Stellen auf, die unter Bräunung vertrocknen. Auf den toten Teilen findet man 
stellenweise schwärzliche Überzüge, die aus den Konidienträgern mit vielzelligen 
Keulensporen des in der Oberhaut lebenden Pilzes bestehen (Fig. 202). 
Fig. 200. üredo- und Teleuto 
sporen von UromycesBetae. 
(440-fach). Nach Frank. 
Fig. 201. Blatt mit Konidienträgern und 
Konidien von Cercospora betieola. 
(440-fach). Nach Frank. 
Fig. 202. Blattoberhaut mit den Konidien 
trägern von Sporidesmium putrefaciens 
und Konidien. Links zweizeilige elliptische 
Cladosporium-Sporen. (440-fach). 
Nach Frank. 
B. Pilze der Rübemvurzel. a) Pilze der Trockenfäule. In trocknen 
Sommern sterben die jüngsten Herzblätter zuweilen plötzlich unter Schwarzwerden 
ab. Gleichzeitig entstehen an dem oberen Ende der Rüben an einer oder beiden 
Backen mißfarbige Stellen, unter denen das Fleisch etwas grau ist. Allmählich 
werden sie braun und mürbe und vergrößern sich; auch bei den eingemieteten Rüben 
geht der Absterbevorgang weiter. In dem kranken Gewebe findet man die Hyphen 
von Pilzen (Fig. 203), deren Fruktifikationsorgane sowohl auf der Oberfläche 
der kranken Stellen als auch auf den toten Blattstielen entstehen. Häufig findet 
man Pykniden von Phoma Betae Frank als kleine schwarze Pünktchen (Fig. 204), 
zuweilen auch die weißlichen Polster von Fusarium betieola Frank (Fig. 205). 
b) Die Rübenschwanzfäule. Das Schwanzende des Rübenkörpers wird 
im Sommer zuweilen schwärzlich oder bläulich-grau, welkt und schrumpft ein. Das 
Innere ist tot, dunkler gefärbt und speckig. Die Urheber dieser Erkrankung sind</div>
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