52 II. DIE PAPIEEGELDWÄHRUNG. ') Gesetz vom 23. Mai, 27. Juni 1796. departement, vom 18. Juli 1796 ab in allen übrigen Departements sollten sie ihre Geldeigenschaft verlieren und nicht mehr in mandats eingelöst werden. 1 ) Die Assignaten von 50 sous und darunter sollten in Kupfergeld eingelöst werden und zwar zu 1 /io ihres Nominalwerts. Diese geplanten Einlösungen hatten keinen Sinn. Sie waren ein Umtausch einer notalen Geldart in eine andere; die Assignaten taten denselben Dienst. Aber vor den Assignaten hatte das Yolk einen Abscheu, und die Kupfermünzen repräsentierten in seiner Vorstellung immer noch „einen inneren Wert“. Die Assignaten von 100 livres bis 50 sous galten vorläufig weiter. Eine gesetzliche Eegelung ihrer Einlösung wurde in Aussicht gestellt; sie ist aber zur Zeit der Papiergeldwährung nicht erfolgt. Man dachte, dieser Umtausch würde sich sehr rasch vollziehen, da er für die Assignateninhaber sehr günstig sei, wenn man voraussetzte, daß die Bdelmetallmünzen gegenüber den mandats territoriaux kein Agio aufwiesen. Man hoffte, die mandats territoriaux würden mit dem Hartgeld „auf Park stehen wegen ihrer geringen Zahl und ihrer vorzüglichen Hypothezierung. Den Assignaten wurde der „dreifache Wert“ von dem, den sie jetzt hatten, bei der Einlösung beigelegt; auf diese Weise sollte sie um so schneller von statten gehen. Mit der Durchführung dieses Planes hatte man es so eilig, daß zunächst sogenannte promesses de mandats in den Verkehr gesetzt wurden, die später in „förmliche“ mandats umgetauscht werden sollten. Den promesses wurden einst weilen die gleichen Eigenschaften wie den mandats, insbesondere der Zwangskurs und formlose Übertragbarkeit gegeben. Förm liche promesses de mandats hatte der Staat auch nicht sofort bereit. In seinen Kassen hatte er aber zahlreiche Schatz scheine, sogenannte rescriptions; diese sollten die Funktionen der promesses, d. h. die gleichen Eigenschaften wie diese haben. Der Staat hatte also in diesem Falle begriffen, daß es auf die Aufschrift der Scheine nicht ankomme. Um so