337 des Handwerks in der Familie — womöglich auf dem gleichen Hause, das sich vom Vater auf den Sohn weitererbt, und wo diese Erblichkeit noch durch die Bevorzugung der Meistersöhne unterstützt ist — dürfte mit einem so hohen Prozentsatz nur einmal vorkommender Namen nicht gut verträglich sein. In der Familie, deren Namen siebenmal vorkommt, ist aller- höchstens ein Fall von Erblichkeit vorhanden, wie die Tabelle zeigt*); die Zeitdifferenz zwischen den beiden in Betracht kommenden Jrhern beträgt hier 17 Jahre. In den übrigen fünf Fällen beträgt die Zeit differenz 12 Jahre und darunter, in einem Falle 36 Jahre. Die drei Familien, deren Namen je fünfmal vorkommt, sind Graf, Hofman, Schmid. Die Namen Hofman und Schmid sind so häufig, daß es sich hier mindestens teilweise um zufälliges Zusammentreffen handelt und dennoch sind unter den 18 Erblichkeitsmöglichkeiten nur 6, bei welchen die Zeitdifferenz nicht unter 16 und nicht über 35 Jahre beträgt. Zusammenfassend ist das Bild das folgende: Zahl der Jrher 270 Zahl der Familien mit mehr als einmal genanntem Namen 40 Zahl der Fälle, in welchen Erbmöglich keit besteht, da zwischen je zwei Namen eine solche vorhanden sein kann, also ohne Rücksicht auf die Zeitdifferenz Zahl der Jrher mit mehr als einmal ge nanntem Namen Zahl der Familien, in welchen Erb Mög lichkeit besteht, da nach der Zeit differenz (16—35 Jahre) eine solche möglich ist 23 oder 57,5 % von Zahl der Fälle, in welchen nach der Zeit differenz (16—35 Jahre) eine Erb- möglichkeit besteht 27 oder 34,3°/ 0 von *) Um das innere Verhältnis zwischen Tabelle I und Tabelle II zu verstehehen, sei folgendes bemerkt: Der Name Litzner, Lützler, Lytzler z. B. kommt nach Tabelle I 7 mal vor; in Tabelle II findet man unter 7 mal; 3—11—1, also bloß 6 Fälle ausgeführt; aber das ist natürlich; denn die Tabelle I zählt die Zahl der Namen- träger, Tabelle II aber zählt die Zahl der Zwischenräume zwischen den Namen trägern, d. h. die Zahl der Zeitdisserenzen (oben „Fälle" genannt) zwischen den Meisterwerdungen dieser Namenträger; die Zahl der Namenträger, welche aus Tabelle I für Tabelle II, wie oben gesagt, gewonnen wurde, beträgt 121; es ist also in Tabelle II die Zahl der Namenträger 121; die Zahl der Zwischenräume zwischen diesen 121 Namenträgern — wobei also immer nur die Zwischenräume zwischen,4e gleichen Namen gezählt sind — beträgt 81, die Zahl der erblich möglichen Zwischen räume 3b. Eber», Entwicklung der Weibgerberei. 22 81 121 oder 44,8 °/ 0 von 270 40 81