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Zweiter  Teil.
Die  technisch-organisatorischen  Bedingungen  höherer
Arbeitsintensität  hei  kürzerer  Arbeitszeit.

Auf  den  folgenden  Seiten  wird  der  Versuch  gemacht,  die
Bedingungen  und  Faktoren  höherer  Arbeitsintensität  bei
kürzerer  Arbeitszeit  zu  analysieren  und  ihre  Wirksamkeit
isoliert,  ja  teilweise  abgelöst  von  dem  Problem  der  Arbeitszeit,
in  der  Wirklichkeit  nachzuweisen.  Auch  in  einem  gleichbleibenden ­
  Arbeitstag  kann  eine  gesteigerte  Leistung  entfaltet
werden.  Um  daher  zu  zeigen,  an  welchen  Punkten  höhere
Intensität  bei  kürzerer  Dauer  der  Arbeit  einsetzt,  ist  es  manchmal ­
  zweckmäßig,  die  Intensivierungsmethoden  der  modernen
industriellen  Arbeit  für  sich  zu  betrachten.  Die  Beziehung
auf  die  Frage  kürzerer  Arbeitszeit  bleibt  stets  im  Hintergrund.
Nach  ihr  sind  alle  Punkte  des  folgenden  ausgerichtet,  auch
wo  dies  nicht  besonders  betont  wurde.  —  Die  Darstellung
nimmt  Textil-  und  Maschinenindustrie  zur  Grundlage,  ohne
den  Anspruch  und  Hinweis  auf  allgemeinere  Gültigkeit  aufgeben ­
  zu  wollen.  Müssen  doch  bei  den  anderen  Industrien
mehr  oder  weniger  ähnliche  Verhältnisse  wiederkehren.  Textilund
  Maschinenindustrie  wurden  gewählt:  1.  wegen  ihrer  allgemeinen ­
  Bedeutung  im  Wirtschaftsleben,  2.  weil  passendes
Material  vorlag,  3.  weil  sie  in  einem  gewissen  Gegensatz  zwei
ziemlich  typische  Repräsentanten  der  innerhalb  der  modernen
Technik  sich  abspielenden  Prozesse  bilden.
Die  einzelnen  Kapitel  sind  folgendermaßen  gegliedert.
Zuerst  werden  die  allgemeinen  Methoden  höherer  Arbeitsintensität ­
  erörtert,  die  sich  unter  der  Signatur  „Verkürzung
der  Pausen“  zusammenfassen  lassen.  Hieran  schließt  sich  als
Sondertypus  die  Intensivierung  nach  dem  Prinzip  „Mehr
Maschinen  in  einer  Hand“.  Schließlich  wird  drittens  die  Betriebsorganisation ­
  als  Bedingung  eines  erhöhten  Arbeitstempos
hervorzuheben  sein.