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eingetreten  war.  Erst  der  folgende  Monat  zeitigte  die  gleiche
Produktion,  die  sich  auf  die  Dauer  noch  erhöhte 1 .  Alle  diese
Beobachtungen  weisen  auf  den  personalen  Faktor  als  eine
wesentliche  Bedingung  gesteigerter  Leistung  hin.

Zweites  Kapitel.
Die  Analyse  des  Maschinenbaues.
Weit  mehr  als  der  Arbeitsgang  der  Textilindustrie  ist  der
Produktionsprozeß  der  Maschinenfabrikation  von  persönlicher ­
  Tätigkeit  durchflochten 1  2 .  Im  allgemeinen  hat  der
Arbeiter  nicht  nur  für  Überwachung,  gleichmäßige  und  glatte
Funktion  der  Maschine  zu  sorgen,  sondern  er  verrichtet  verschiedene ­
  Vorbereitungsarbeiten,  ehe  die  Maschine  die  eigentliche ­
  Formarbeit  beginnt.  In  der  Metalldreherei  gehören  dahin ­
  das  Herschaffen,  Richten,  Zentrieren  und  Aufspannen  des
Werkstücks.  Je  genauer,  desto  besser.  Das  Zentrieren  ist
besonders  wichtig  vor  allem,  wenn  es  auf  eine  Genauigkeit
von  Vio—V20  mm  ankommt.  Dazu  kommt  das  Herrichten  und
Einspannen  eines  geeigneten  Drehstahls,  das  Herrichten  der
Drehbank  durch  Einsetzen  passender  Satzräder  und  das  Einschalten ­
  der  passenden  Geschwindigkeiten  und  Vorschübe.
Während  der  Dreharbeiten  müssen  Pausen  gemacht
werden.  Das  Werkstück  wird  mit  Tastzirkel  oder  Kaliber
gemessen;  die  Stähle  werden  gewechselt  und  die  Schnelligkeit
je  nach  der  Größe  der  abzudrehenden  Flächen  verändert.  Ist
die  Aktion  der  Maschine  vollendet,  so  wird  das  Arbeitsstück
wieder  abgespannt  und  fortgeschafft.  Die  Drehbank  aber  muß
gereinigt  werden,  bevor  die  Arbeit  von  neuem  anhebt.  Diese
Abfolge  ist  ein  typisches  Beispiel  in  der  Bearbeitung  der
Metalle.  Auch  beim  Hobeln  erfordert  jedes  Arbeitsstück  je
nach  seiner  Form  besonderes  Aufspannen.  Dabei  dürfen  keine
schädlichen  Spannungen  im  Material  entstehen,  denn  die  Form
verändert  sich,  sobald  die  erste  Schicht  fortgenommen  ist.
Ungeschicktes  Aufspannen  ist  deshalb  am  häutigsten  Ursache
verdorbener  Arbeit 3 .  Bei  falschem  Zentrieren  „schlägt“  das
Werkstück  und  wird  ungenau  bearbeitet.  Überall  kommt  es
auf  genaue  Arbeit  an,  besonders  wo  es  sich  um  die  Herstellung ­
  auswechselbarer  Teile  handelt.  Gegebenenfalls  wird
1  J.  Rae,  S.  96,  97.
2  Allgemeine  Literatur:  K.  Karmarsch,  Handbuch  d.  mech.  Technologie, ­
  6.  Aufl.,  bearb.  v.  H.  Fischer,  Bd.  2,  1890.  Die  Bearbeitung  der
Metalle,  S.  290—847.  —  R  Grimshaw,  Praktische  Erfahrungen  im  Maschinenbau, ­
  1897.  —  J.  T.  Usher,  Moderne  Arbeitsmethoden  im  Maschinenbau, ­
  1900.  —  P.  Möller,  Aus  der  amerikanischen  Werkstattpraxis,  1904.
2  J.  T.  Usher,  S.  80.