28

188.

der  Wiederholung  die  Werkzeuge  in  der  gleichen  Reihenfolge
liegen  bleiben  können.  Die  Maschinentätigkeit  bleibt  dagegen
relativ  konstant.

II.  Typische  Bohrarbeit  bei  einem  Gußstück.
(*  =  manuelle  Arbeit.)

Sekunden

Sa  pr.  St.
Sekunden

1.  Einspatinen  in  die  Bohr-Vorrichtung*



75

45

60

180

60

2.  Werkzeug  einspannen*  .

225

83

65

373

124

3.  Anbohren

210

60

60

330

110

4.  Werkzeugwechsel*.  .  .

330

240

75

645

215

5.  Vorbohren

1180

160

cc

1340

170

6.  Werkzeugwechsel*  .  .

213

(  90

90

180

90

7.  Nachbohren

1195

213

1408

204

8.  Werkzeugwechsel*.  .  .

180

165

124

GQ

469

156

9.  Erstes  Reiben  mit  der

Vorreibahle

165

165

130

460

153

10.  Hochheben  der  Reibahle

bei  Mascliinenstillstand*

12

12

45

69

23

11.  Werkzeugwechsel*.  .  .

110

48

70

228

76

12.  Zweites  Reiben  mit  der

Nachreibahle

180

125

135

440

147

13.  Hochheben  d.  Reibahle  b.

Maschinenstillstand*  .  .

13

32

25

70

23

14.  Ausspannen  u.  Ablegen*

60

45

52

157

52

1773

1485

1304

1603

Zusammenstellung.
Sekunden
1.  Ein-  und  Ausspannen  112
2.  Werkzengeinsp.  bzw.  Wechsel  .  .  661
3.  Anbohren  und  Vorbokren  ....  280
4.  Nachbohren  204
5.  Reiben  300
6.  Maschinenstillstand  z.  Anheben  der
Reibahle  46
51,3  0/0
Von  14  Arbeiten  sind  9  manueller  Art.  Die  Zusammenstellung ­
  ergibt,  daß  diese  durchschnittlich  51,3°/o  der  Gesamtzeit, ­
  d.  h.  rund  die  Hälfte,  beanspruchen.  Verkürzung  der
Zeiten  durch  Übung.  Das  erste  Hochheben  der  Reibahle
(Operation  10)  zeigt,  wie  leicht  Störungen  auftreten,  deren
Zahl  und  Dauer  wieder  von  persönlichen  Qualitäten  abhängt.
Bei  der  Bearbeitung  besonders  großer  Stücke  werden
überlange  Aufspannzeiten  vermieden,  indem  bewegliche  Werk-Manuelle

  Aktion
i.  %  d.  Gesamtzeit
7
41,4

2,9