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eine  höhere  Leistung  entfalten  konnten.  Es  sei  nur  an  die
von  Abbe,  Freese,  Fromont  und  Mather  beigebrachten  Zeugnisse ­
  erinnert.  Der  Erfolg  steht  hier,  wie  bei  Textilfabriken
fest,  deren  Rohstoffe,  Maschinen  und  Garnnummern  gleichbleiben.
Wundt  bezeichnet  als  Ursache  eines  Erfolges  diejenige
seiner  Bedingungen,  die  Uber  Größe  und  Beschaffenheit  der
Wirkung  Rechenschaft  gibt.  In  diesem  Sinne  weist  auch  das
vielfach  beobachtete,  allmähliche  Steigen  der  Leistung  auf
das  frühere  Niveau,  während  sie  anfangs  zurückbleibt,  deutlich
auf  die  kausale  Rolle  des  persönlichen  Faktors  hin.  —  Auf
der  einen  Seite  steht  die  menschliche  Arbeit  als  Träger  höherer
Arbeitsintensität  bei  kürzerer  Arbeitszeit,  auf  der  anderen  die
technisch-organisatorischen  Faktoren  als  eine  Bedingung  ihrer
Möglichkeit.  Dies  sind  die  Daten,  um  den  Anteil  von  Technik
und  Arbeit  festzulegen.  Das  Resultat  einer  begrifflichen
Trennung  kann  nur  folgendermaßen  lauten.  Jede  Erklärung
für  Gleichbleiben  oder  Vermehrung  des  Ertrages  bei  kürzerer
Arbeitsdauer  hat  auf  den  personalen  Faktor  der  Produktion
als  unmittelbare  Ursache  zurückzugehen.
Der  Technik  muß  gegeben  werden,  was  der  Technik  ist.
Sie  stellt  eine  allgemeine  Bedingung  dar,  die  das  Inkrafttreten
und  die  Wirksamkeit  des  persönlichen  Faktors  ermöglicht.
Obwohl  integrierender  Bestandteil  der  Ereignisse,  erscheint
sie  in  dem  eben  entwickelten  Sinn  innerhalb  der  Zusammenhänge ­
  von  Arbeitszeit  und  Arbeitsintensität  als  ein  konditionaler, ­
  nicht  als  kausaler  Faktor.  Logisch,  wie  in  der
Natur  der  Dinge,  ist  sie  so  das  Prius  einer  Mehrleistung;  wohlgemerkt: ­
  das  Prius,  aber  nicht  deren  unmittelbarer  Träger.
Diese  begriffliche  Klärung  tritt  in  keiner  Weise  der  fundamentalen ­
  Bedeutung  der  technisch-organisatorischen  Faktoren  zu
nahe.  Im  Gegenteil.
Sobald  ein  gewisses  technisch-organisatorisches  Niveau
von  vornherein  zugrunde  liegt,  kann  die  durch  eine  Mehrleistung ­
  sich  anzeigende  höhere  Intensität  der  Arbeit  rein  als
funktionelle  Abhängige  verkürzter  Arbeitszeit  hervortreten.
Das  ist  der  Fall  bei  jenen  hochentwickelten  Betrieben,  wo
die  Produktion  trotz  Verminderung  des  Arbeitstages  nicht
sinkt,  ja  steigt,  während  alles  übrige  unverändert  bleibt.  In
manchen  Fällen,  etwa  bei  gesetzlichem  Zwang,  geht  dagegen
die  kürzere  Arbeitszeit  voran.  Hier  können  ihre  günstigen
Wirkungen  bezüglich  der  Leistung  erst  hervortreten,  wenn
die  technisch-organisatorischen  Bedingungen  post  festum  erfüllt ­
  werden.
Verbesserung  der  Arbeitsbedingungen  befördert  so  den
wirtschaftlichen  Fortschritt,  eine  Tatsache,  die  auch  Unternehmer ­
  zuweilen  anerkennen  k  Nordamerika  bildet  das  groß-1
  So  der  österreichische  Großindustrielle  Wittgenstein  (Z.  d  V.  d.