20 scheint in der Hauptsache durchaus gelungenen Angriff unternommen'). Er geht davon aus, daß die eigentliche Triebkraft der gesellschaftlichen Wirtschaft die Nachfrage sei. Da die Güterhervorbringung von der Nachfrage ab hängig sei 1 2 ), so könne die Lehre von der Produktion nicht den anderen Stoffgruppen vorangehen. Die dieser An ordnung zugrunde liegende Auffassung sei fehlerhaft, weil sie den technischen mit dem wirtschaftlichen Standpunkt verwechsele, technisch müßten die Güter zuerst hervor gebracht sein, ehe sie verzehrt werden können. Der Ent schluß aber, ein Gut hervorzubringen sei wirtschaftlicher Art. Hasbach unterscheidet nun vier Arten der Güter verzehrung und gliedert entsprechend den Inhalt der „Güter- verzehrungs-Lehre“: 1. die unbeabsichtigte Güterverzeh rung (sie bewirkt einen schlechthinnigen Verlust), 2. die beabsichtigte Verzehrung der Genußgüter (ihre Wirkung ist die Befriedigung der Bedürfnisse), 3. die beabsichtigte Verzehrung der produktiven Güter (reproduktive Verzehrung, deren beabsichtigte Wirkung Entstehung von Gütern von höhrem wirtschaftlichem Wert ist, als die produktiven Güter haben), 4. das Sparen. Ohne mich in eine Kritik dieser Gruppierung hier einzulassen, will ich nur bemerken, daß ich Hasbach folge insofern, als ich die Lehre vom Güterbedarf der Lehre von der Produktion, oder wie man besser sagen wird, der Lehre von der Bereitstellung der Güter voranschicke. Ich gliedere dann den Abschnitt Güterbedarf folgendermaßen: 1) „Güterverzehrung und Güterhervorbringung“ 1906. 2) Das wurde schon früher häufiger betont, so nennt z. B. Lexis in Schönbergs Handbuch (2. Aufl. I. Bd. S. 698) die Konsumtion, die Fünktion, „welche die Produktion und somit den volkswirtschaftlichen Prozeß überhaupt im Gange hält.“ Vgl. auch Plenge a. a. O. S. 19.