57 schaft und schließlich auch das gesamte Wirtschaftsleben schweren Schaden nehmen soll“. Hier ist also dem Studium von vornherein ein Re sultat, das erreicht werden muß, als Ziel vorgeschrieben. Was Wunder, daß Mittel und Wege vom Standpunkte un befangener Wissenschaft aus nicht einwandfrei sind! Ballod betrat den Kriegspfad gegen die „Pessimisten“. Wiederum war es dabei charakteristisch, daß er als Mann der Wissenschaft das wissenschaftliche Fundament seiner Gegner gar nicht sah, oder es doch gar nicht beachtete, da gegen ließ er es sich als Mann der Tat eine Menge Zeit und Geduld kosten, um eine alte Agitationswaffe der Boden reformer zurückzuerobern, die These von den fabelhaften Gewinnen der Terraingesellschaften. Diese These hatte ich in meiner Schrift „Bodenrente und Bodenspekulation“ bekämpft, indem ich 1. zeigte, daß selbst die schon lebenskräftig ge wordenen Terraingesellschaften der Gegenwart „im Durchschnitt mit ziemlich bescheidenen Dividenden, allzu häufig sogar mit 0 Prozent sich zufrieden geben müssen“, 2. hinwies auf die bekannte Tatsache, daß sehr zahl reiche Terraingesellschaften in der Vergangenheit zu sammengebrochen sind. Aus 1+2 folgerte ich: „Es ist sicher, daß die Gesamtgewinne der Terraingesellschaften (d. h. Vergangenheit und Gegenwart aller Terraingesellschaften zusammengenommen) geringer sind als die Gesamt verluste“. Von vornherein ließ ich nun aber in der Diskussion keinen Zweifel darüber aufkommen, daß die von mir über die Terrainspekulationen mitgeteilten Zahlen „nur den Wert