58 einer Illustration zu den vorhergehenden Deduktionen“ hätten, wer mein Buch kritisieren wolle, müsse sich haupt sächlich mit dem letzteren befassen. Dementsprechend betonte auch die wissenschaftliche unbefangene Kritik, daß selbst dann, wenn das von mir beigebrachte statistische Material nicht beweiskräftig wäre — und das ist stati stisches Material bekanntlich sehr selten — die allgemeinen Resultate meiner Untersuchungen nicht hinfällig würden. Wie sucht nun Ballod den lästigen Gegner zu „wider legen?“ 1. Das offenbar Nebensächliche macht er zum „Kardinal satz“ meiner Untersuchungen, 2. er sucht den Eindruck zu erwecken, als wenn ich be hauptet hätte, die heutebestehenden Gesellschaften hätten in der für Terraingeschäft verhältnismäßig gün stigen Gegenwart mehr Verlust als Gewinn, während ich mich damit begnüge, festzustellen, daß die Gewinne dieser Gesellschaften nicht so groß, wie man allge mein annehme, vielmehr im Durchschnitt „ziemlich bescheiden“ seien, was Ballod tatsächlich be stätigen muß. So war es mir leicht, in meiner Replik') nachzuweisen, daß im Mittelpunkte der BALLODSchen Untersuchung eine Behauptung stand, die ich in meinem Buche gar nicht bestreite. Ich betonte erneut, daß die von mir formulierte These über das Verhältnis von Verlust und Gewinn der Terraingesellschaften ganz zutreffend das ungewöhnlich große Risiko der Terraingesellschaften zum Ausdruck bringe, „ich bin heute mehr denn je davon überzeugt“, das waren meine Worte. Ich bedauerte aber, den heiß umstrittenen Satz geschrieben zu haben, weil er schuld sei, 1) Vgl. Schmollers Jahrbuch 1908 S. 487 ff.