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        <title>Die Aufgaben der Volkswirtschaftslehre als Wissenschaft</title>
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            <surname>Weber</surname>
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auf die praktische Verwertung notwendigerweise gedrückt 
wird“. 
Gegen diejenigen, welche Trennung zwischen Wissen 
schaft und Politik fordern, macht sich eine lebhafte Oppo 
sition im eigenen Lager der Wissenschaft geltend. Nur 
die wirklich beachtenswerten Gesichtspunkte der Gegner 
sollen hier kurz gewürdigt werden. 
Die einen sagen: „Es ist nicht möglich, das ,Sein‘ 
von dem ,Seinsollen 1 zu scheiden. Gustav Cohn hat diese 
Ansicht in dem bereits zitierten Aufsatze (Archiv für Sozial 
wissenschaft XX, S. 461 ff.) gegenüber Max Weber zu ver 
teidigen gesucht, er weist darauf hin, daß „die große Ge 
meinschaft des Seinsollenden schon von außen her das 
Begehren nach einer gesicherten Sphäre des Seienden stört, 
der wir zwingende Tatsachen, Beweise, Wahrheiten abzu 
gewinnen vermögen“. 
Zum Beweise erzählt er, daß vor einigen Jahren ein 
Japaner von dem Finanzministerium in Tokio nach Deutsch 
land geschickt wurde, um zu studieren, wie die Gesetz 
gebung von Japan sich gegenüber dem Problem der 
Börse nach unseren Erfahrungen und Erkenntnissen ver 
halten solle. Hier werde uns, meint Cohn, also die Ge 
meinschaft des Seinsollenden der Volkswirtschaft und der 
Sozialpolitik im geographischen, ethnischen, kosmo 
politischen Sein durch die Gleichartigkeit dessen, was wir 
als unser Seinsollendes betrachten mit dem Seinsollenden 
des östlichen Endes von Asien nahegelegt. 
Wir können nun aber sicher annehmen, daß der japa 
nische Abgesandte, wenn er seine Aufgabe einigermaßen 
verständig aufgefaßt hat, einen sehr sorgfältigen Unter 
schied machen mußte zwischen dem „rein wirtschaftlichen 
Seinsollen“ und dem „wirtschaftlich politischen Seinsollen“.</div>
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