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b)	die Erhaltung und Ausbildung der menschlichen
Wirtschaftskräfte;

c)	die wirtschafts-geographische Verteilung dieser Kräfte.

2.	Die Hilfsmittel des wirtschaftenden Menschen:

a)	wirtschaftliche Hilfsmittel: das Kapital;

b)	technische Hilfsmitttel: Arbeitsteilung, Maschinen-
wesen.

3.	Die Organisation der sachlichen und persönlichen
Produktivkräfte, insbesondere die Unternehmung.

Die Lehre von der Güterhervorbringung ist nun aber
wieder nur ein Bruchstück aus der Lehre von der „Bereit-
stellung der Güter“, die ich einteile in

a)	die Bedarfsweckung (Reklame im weiteren Sinne)
und Bedarfsberechnung (insbesondere die Speku-
lation) ;

b)	die Güterhervorbringung;

c)	der freie Wettbewerb und seine Einschränkungen
(Markt und Preisbildung);

d)	der Tauschverkehr und seine Hilfsmittel (Handel,
Geld- und Kreditwesen, Bank und Börsen, Trans-
portwesen).

Es folgt der dritte Abschnitt: „Das Ergebnis des
wirtschaftlichen Güterprozesses“: Volksreichtum und Volks-
einkommen. Auch hier ergeben sich ernste Bedenken
gegen die übliche Einteilung der Einkommensarten:
Grundrente, Kapitalzins, Unternehmergewinn, Arbeitslohn.
Der Unternehmergewinn ist beispielsweise zum Teil Lohn,
zum Teil in seinem Wesen der Grundrente als unver-
dienter Differenzialgewinn verwandt, zum Teil nähert er
sich dem Kapitalzins, wenigstens in der rohen Form wie
dieser uns in der empirischen Wirklichkeit entgegentritt
insofern hier wie dort meist eine Risiko-Prämie gezahlt