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Geldwert  in  der  Geschichte.
Ein  methodologischer  Versuch.
I.  Die  Methode  der  Deduktion  auf  den  Metallgehalt.  1.  Die  theoretischen
Bedenken  (S.  4).  2.  Die  praktischen  Bedenken  (S.  8).
II.  Das  Suchen  nach  einem  konstanten  Wertmesser  des  Geldes.  1.  Die
Preisgeschichte  (S.  13).  2.  Die  Budgetmethode  (S.  18).  3.  Die  Aufgabe  (S.  22).
HI.  Die  Skala  ökonomischer  und  sozialer  Schichtung.  1.  Die  mittlere
Schicht.  Beamtenreihe  (S.  27).  2.  Die  untere  Schicht.  Das  metrologische
Problem  (S.  32).  3.  Die  obere  Schicht  (S.  38).  4.  Haupt-  und  Hilfsskalen
(S.  39).
IV.  Kombination  der  Skalen  (S.  41).
V.  Das  Zusammenarbeiten  mit  der  Numismatik  und  Metrologie  (S.  47).
Dass  für  historische  Untersuchungen  über  den  Wechsel  des
Geldwertes  „die  Methode  noch  gefunden  werden  muss“,  hat
kürzlich  auch  der  Forscher  ausgesprochen,  der  uns  die  neuesten
Fortschritte  auf  dem  bisherigen  Wege  gebracht  hat,  indem  er
®eue  Schwierigkeiten  nachwies 1 ).  Nicht  zum  wenigsten  diese
verzweifelten  praktischen  Schwierigkeiten 2 )  haben  mich  veranlaßt, ­
  eine  neue  Grundlegung  vorzuschlagen,  und  zwar  hauptsächlich ­
  in  vierfacher  Beziehung.  Anstatt  der  fast  überall  als
selbstverständlich  geltenden  Begründung  dieser  Forschung  sowohl
auf  Geld-  wie  auf  Maßgeschichte  sucht  die  vorliegende  Untersuchung ­
  im  Gegenteil  aus  praktischen  Gründen  eine  möglichst
Weitgehende  Emanzipation  von  der  Numismatik  und  der  Metro1) ­

  B.  Hakms,  Die  Münz-  und  Geldpolitik  der  Stadt  Basel  im  Mittelalter,
Ergänzungsheft  23  der  Zeitschr.  f.  d.  ges.  Staatswiss.  1907.  S.  unten  S.  11.
2)  Über  die  entscheidende  prinzipielle  Schwierigkeit,  aus  der  die
praktischen  einfach  folgen,  s.  unten  Abschnitt  V.