Geldwert  in  der  Geschichte.

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stehenden  Zahlen  für  diesen  Rest  init  den  entsprechenden  Bedeutungskoeffizienten ­
  ’)  multipliziert  hat,  zieht  man  aus  ihnen
das  Mittel,  wobei  sich  dann  ergibt,  daß  z.  B.  in  der  Periode  1376
bis  1400  der  Geldwert  4,92  mal  größer  gewesen  sei  als  in  der
Basisperiode  1851—1875,  und  so  fort.  Überschauen  wir  das
Verfahren,  so  kommt  es  bei  allem  methodologischen  Aufwand
und  aller  rechnerischen  Kompliziertheit  doch  schließlich  nur  darauf ­
  hinaus,  daß  an  den  Kosten  der  Lebensmittel,  die  die
unteren  Volksklassen  verzehrt  haben  würden,  wenn  ihr
Budget  dem  des  heutigen  Arbeiters  gleichartig  gewesen  wäre
(in  der  Verteilung  und  also  doch  auch  in  den  einzelnen  Quantitäten), ­
  die  Veränderungen  des  Geldwertes  gemessen  werden.
Sachlich  ist  es  wesentlich  dasselbe,  ob  man  in  der  skizzierten
Weise  nach  der  prozentualen  Verteilung  der  Budgetbestandteile
die  Ziffern  der  Indexzahlen  mit  Gewichtigkeitskoeffizienten  versieht, ­
  oder  ob  man  direkt  die  absolute  Höhe  eines  in  allen  Teilen
quantitativ  fest  bestimmten  Normalbudgets  vergleicht.  Darum
brauche  ich  nicht  im  einzelnen  einzugehen  auf  etwas  abweichende
Methoden.  Zu  nennen  ist  besonders  d’AvENEL,  der  zu  Anfang
ganz  hoffnungsvoll  eine  Berücksichtigung  auch  der  mittleren  und
reichen  Klassen  ankündigt 1  2 ),  aber  in  dem  fünften  mit  diesen
beiden  Klassen  sich  beschäftigenden  Band  seine  Erörterungen
sich  auffallend  verflüchtigen  läßt 3 );  ferner  Foville,  der  von  vornherein ­
  mit  einem  konstruierten  Durchschnittsbudget  arbeitet 4  5 );
sowie  v.  Wieser,  der  eine  größere  Anzahl  von  Typen  zugrunde
legt 6 ).  Die  offizielle  Statistik  der  Vereinigten  Staaten  hat  diese

1)  Die  Lebensmittel  sind  wieder  ihrerseits  spezifiziert  worden:  Brot  und
Mehl  machen  25  °/o,  Fleisch  18%  derselben  aus,  usw.
2)  I.  10  f.  Exakt  durchgeführt  hat  er  die  Berechnungen  nur,  nach  einem
Versuch  über  den  Wechsel  des  Geldwertes  in  Bezug  auf  bewegliches  und
Unbewegliches  Eigentum  (Tabelle  in  Bd.  II,  S.  882),  für  die  Einnahme-  und
Ausgabebudgets  der  Arbeiter;  siehe  die  sehr  interessanten  Tabellen  III,  382
und  besonders  IV,  576f.
3)  Wo  bleibt  die  Hoffnung  auf  Durchführung  einer  Methode,  wenn  auch
e in  Arbeiter  wie  D’Avenbl  erlahmt!
4)  A.  de  Foville,  Art.  „prix“  im  Nouveau  dictionnaire  d’economie  politique
  (1892),  H,  609  f.  Derselbe:  La  Monnaie,  Paris  1907.
5)  Schriften  des  Vereins  für  Sozialpolitik  Bd.  132  (1909),  S.  497—549: