Geldwert  in  der  Geschichte.

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verbinden  gewohnt  sind.  Jener  Laienfrage  also:  „wieviel  ist  das
nach  unserem  Geld?“  muß  entgegengesetzt  werden,  daß  jede
Übersetzung,  vor  allem  bei  sehr  verschiedenartigen  Sprachen,
Anfängerbehelf  ist,  vielmehr  das  Ziel  sein  müsse,  jede  Sprache
aus  ihrem  eigenen  Wesen  heraus,  das  stets  unübersetzbar  bleibt,
zu  verstehen,  sich  in  sie  einzufühlen.
Da  steht  es  nun  aber  für  den  Statistiker  weit  besser  als  für
den  Sprachlehrer.  Denn  das  Zuhausesein  in  einer  Sprache  läßt
sich  nicht  ohne  eigene  große  Mühe  des  Lernenden  vermitteln,
wohl  aber  das  Zuhausesein  in  dem  Gerüst  einer  Statistik.  Nicht
für  jeden  Forscher  ist  jenes  lange  Sicheinfühlen  des  Spezialisten
notwendig,  vielmehr  genügt  durchaus  die  Möglichkeit,  das  Gerüst
der  Statistik  irgendwo  nachschlagen  zu  können.  Dann  kann  man
sofort  jede  Geldangabe  durch  Vergleichen  ihrer  Stellung  im
ganzen  mit  Leben  erfüllen.  Wenn  in  den  Indexziffern  wegen
des  Ideals  rechnerischer  Durchführung  notgedrungen  die  absoluten ­
  Zahlen  aufgegeben  werden  müssen  (oben  S.  14),  so  daß
die  ganze  Lebendigkeit,  die  in  der  verschiedenen  Preishöhe  der
verschiedenen  Güter  gegeben  ist,  verloren  geht,  so  ist  unser  Ziel
zunächst  das,  eben  diese  Lebendigkeit  zur  vollen  Geltung  kommen ­
  zu  lassen.
Was  ist  aber  das  wesentliche  Moment  vollendeter  lebendiger
Anschauung?  Offenbar,  daß  das  Anzuschauende  einen  Organismus ­
  darstelle.  Und  eben  das  ist  die  Grundforderung  für  Aufstellung ­
  aller  Skalen,  von  denen  im  folgenden  die  Bede  sein  soll.
1.  Die  mittlere  Schicht.  Beamtenreihe.
Wer  an  die  Aufstellung  einer  solchen  Skala  geht,  beginnt
zweckmäßig  mit  der  mittleren  Schicht,  die  die  Privatbudgets  umfaßt. ­
  Denn  hier  liegen  zugleich  jene  „vorläufigen  Orientierungsmaßstäbe“, ­
  die  ein  schnelles  Sicheinfühlen  in  die  Gesamtstruktur
der  Schichtung  ermöglichen.  Zwei  große  Schwierigkeiten  sind
aber  zu  überwinden.  Erstens  steht  uns  nur  ein  sehr  lückenhaftes ­
  Material  zur  Verfügung.  Und  ist  einmal  gelegentlich  ein
Haushaltungsbuch  eines  Kaufmanns  oder  eine  ähnliche  Aufzeichnung ­
  erhalten,  so  wissen  wir  zweitens  nicht,  wohin  der  betreffende
Mann  mit  seinem  Budget  gehört,  ob  noch  viele  wohlhabendere