Geldwert  in  der  Geschichte.

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der  Ergebnisse  geschieht  dann  sehr  einfach  in  der  Weise,  daß
man  die  Resultate  der  Numismatik  in  unsere  Skalen  aufnimmt.
Wir  fügen  also  womöglich  in  jede  derselben  den  Preis  eines
bestimmten  Gewichtsquantums  Silber  und  daneben  den  des
Goldes  ein,  wodurch  wir  zugleich  die  Kurve  der  wechselnden
Relation  zwischen  Gold  und  Silber  darstellen.  Ehe  wir  dann
unsere  direkte  Reduktion  der  Skalen  nach  der  Kaufkraft  ausführen, ­
  werden  wir  natürlich  neben  anderen  „vorläufigen  Orientierungsmaßstäben“ ­
  (oben  S.  25)  auch  den  des  Edelmetallpreises
berücksichtigen  und  uns  ohne  triftige  Gründe  so  wenig  von  ihm
wie  von  den  Kurven  der  Löhne,  der  Getreidepreise  usw.  erheblich ­
  entfernen.
Haben  wir  dann  aber  die  Reihe  der  mittleren  Budgets  (wenn
ich  jetzt  der  Kürze  halber  so  sagen  darf)  zusammengelegt  als
Abszissenachse  für  alle  anderen  Kurven,  sowie  die  einzelnen
Skalen  in  dem  entsprechenden  Verhältnis  reduziert,  so  gewinnt
die  Kurve  des  Edelmetallpreises  in  der  Tat  ein  hohes  Interesse.
Denn  durch  sie  kommt  in  unseren  Skalen  überhaupt  erst  zur
Erscheinung,  in  welcher  Weise  sich  die  eigentliche  „Kaufkraft“
(der  gleichen  Quantität  Edelmetall)  selbst  verändert  hat,  d.  h.  in
welcher  Weise  alle  Preise,  gleichsam  sowohl  alle  Einnahmen
als  auch  alle  Ausgaben,  gleichmäßig  gestiegen  oder  gefallen  sind.
Das  ist  für  uns  weniger  direkt,  als  wegen  der  sozialen  Begleiterscheinungen ­
  von  Wichtigkeit.
Solange  freilich  die  numismatischen  Ergebnisse  noch  so  überaus ­
  lückenhaft  sind  wie  bisher,  werden  wir  uns  die  geldgeschichtliche ­
  Übersicht  vielmehr  durch  den  sehr  viel  einfacheren
Ausbau  umfassender  Kurstabellen  geben  lassen,  die  meist
schon  durchaus  genügende  Annäherungswerte  bieten  (oben  S.  8,
Anm.)
Daß  sich  alles  für  die  Metrologie  analog  verhält,  ist  bei  dem
gleichen  Grundprinzip  der  Reduktion  auf  Quantitäten  von  vornherein ­
  zu  erwarten.  Die  Metrologie  müßte,  wenn  sie  von  ihrer
Quantitätsreduktion  her  auf  den  Gebrauchswert  der  Waren
kommen  wollte,  auch  die  Reduktion  auf  Qualitäten  und
Gewichtigkeitsänderungen  der  Waren  und  Güter  versuchen,  was
von  vornherein  hoffnungslos  wäre.

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