29 Wenn auch der Zeitraum ein zu beschränkter ist, um ein Bild der Ent wicklung zu geben, so vermögen die in der Folge dargebotenen Zahlen doch wohl für eine Beurteilung des gegenwärtigen Standes des schweize rischen Lokal- und Mittelbankwesens die nötige Grundlage zu liefern. Für die Zahlen gelten zur Hauptsache auch die Vorbehalte, die das statistische Bureau der Nationalbank für seine zwei Veröffentlichungen: „Das schweizerische Bankwesen in den Jahren 1906 bis 1908“, und „Das schweizerische Bankwesen im Jahre 1909“ aufgestellt hat. Die Tatsache, dass die Bilanzen nach wenig einheitlichen Grundsätzen aufgestellt sind und die Gewinn- und Verlustrechnungen sehr oft an Aus führlichkeit zu wünschen übrig lassen, nötigt zu Zusammenziehungen von Posten, die dann als Sammelposten keinen tiefern Einblick mehr gestatten. Gruppieren wir im folgenden einmal die Lokal- und Mittelbanken nach der Grösse ihres Gesellschaftskapitals, so ergibt sich folgendes Bild: INSTITUTE Ohne Kapital bis 100,000 100,001 bis 500,000 500,001 bis 1,000,000 1,000,001 bis 5,000,000 über 5,000,000 Total 1906 i 2 23 23 35 4 88 86 1907 i 2 22 23 37 4 90 87 1908 i 3 * 19 26 39 4 92 89 1909 i 1 22 26 36 5 91 90 1910 — 2 24 23 37 7 93 92 1911 — 1 24 21 37 9 92 90 1918 — 1 21 20 Gruppe II 33 Gruppe III 8 Gruppe IV 83 Gruppe I NB. Für die kursiv bezeichnete Zahl von Instituten ist auch die Gewinn- und Verlustrechnung bearbeitet (siehe pag. 112).